KW Nullfünf und Nullsechs

Es fängt an alles ein wenig viel zu werden. Das führt dann am Ende dazu, dass man sich eine Woche aus dem eigenen Blog aussperrt. Aber gut, was wäre da auch gestanden außer: Weiterhin viel Arbeit und langsam werden die Kollegen ein bisschen anstrengend.

Ansonsten; Wochen der Flashbacks. Ich gucke durch Kinderfotos (Mama Donnerhall hat einen Aussortierrappel) und stelle fest: Ich war gar kein dickes Kind. As in, wirklich nicht. Ich war die ganze Zeit so mit Wachsen beschäftigt, immer fast ein Kopf höher als der Rest, da konnte gar nix ansetzen. Nur in meinem Kopf war ich immer moppelig. Aber die Bilder lügen nicht, ich hatte nichtmal besonders viel Babyspeck. Und dann, irgendwo zwischen dem Beginn der Pubertät, den ersten Depressionen und ziemlich sicher einem fehlgeleiteten Reha-Aufenthalt in einer fürchterlichen Einrichtung (Die Hölle, das ist Idar-Oberstein) wo man mir mitgeteilt hat, dass meine 6 Kilo Übergewicht ((Größe in cm – 100)*0,85), dagegen ist der BMI ja gnädig) ganz schlimm wären und ich jetzt ab sofort am Diättisch sitzen muss, da muss es losgegangen sein. Nichtmal wirklich das Gewicht, sondern das Selbstbild.

Eine von vielen solchen Illustrationen des Schwestern-Verhältnis. Irgendwo in Italien, Anfang der 90er

Wie traurig. Wie schade für dieses kluge, starke, selbstbewusste Mädchen und all die Dunkelheit die sie danach für den Rest ihrer Tage mit sich trägt. Die nie wieder zurückfinden würde, zu ihrem eigentlichen Kern. Stattdessen wird es mit den Jahren und der Adoleszenz immer dunkler, komplizierter. Der einzige Rettungsweg ist dieses Internet, gleichermaßen durch seine Anonymität und seine Verbindungsmöglichkeiten. Die Seele, die Sorgen, alle werden aufgeschrieben und bald schon dokumentiert. Aber so auch viel von dem gelernt hat, was sie heute noch brauchen kann. The old Yin and Yang. Ein wenig fehlt es mir, das Drama, die völlig sinnlos investierten Emotionen. Ich gucke lange Video-Essays in denen Menschen Internet-Phänomene, Fan-Kultur und andere Meta-Themen debattieren.

Ja natürlich hab ich “Framing Britney Spears “gesehen. Sie ist nur ein paar Jahre älter als ich, die Erinnerung daran wie ruinös diese Zeit für junge Frauen war, trage ich genauso in mir wie eine komplette Generation – ob man nun Fan war oder nicht. Sie war schließlich auch nur die Spitze des Eisbergs. Völlig egal ob Emo oder Indie – alle Sängerinnen mussten bauchfrei tragen können, sonst wurden sie nicht gehört. Erinnert sich noch jemand an Perez Hilton? Ja, das war die Zeit.

Ein Jahr Pandemie und ich suche verzweifelt etwas, um mein Herz daran zu hängen. So isolierend ist das alles. Aber ich befürchte ich hab sogar verlernt wie man Drama anzettelt. Schlimm, dieses Erwachsensein.

Fragen 876-900

876. Welche Farbe würdest du deinem Leben zuordnen?

Tragic Pink natürlich.

877. Wer beschützt dich?

Ich hab immer schon am meisten auf mich selbst aufgepasst.

878. Betrachtest du manchmal die Sterne am Himmel?

Oft, gern.

879. Wovon wirst du ruhig?

Stille, Dunkelheit. Der Satz „ich kümmere mich darum“ von jemand anderem.

880. Kannst du Stille gut aushalten?

Wenn ich dabei still sein kann, ja. Wie sich rausstellt, kann ich nicht in vollständiger Stille produktiv sein. It’s weird.

881. Fühlst du dich wohl in deiner Haut?

Ach, ach.

882. Was würdest du tun, wenn du dein gesamtes Geld verlieren würdest?

Neues verdienen? Ich meine, großen Besitz oder massive Rücklagen habe ich nicht, also habe ich keine Ahnung was das ändern würde.

883. Mit welchem Material bastelst du am liebsten?

BASTELN? Anderer Leute Meinung von mir.

884. Welche TV-Sendung könnte, wenn es nach dir ginge, sofort wiederholt werden?

Das ist in Zeiten von Streaming natürlich sehr lustig. Wobei die Verfügbarkeit oder die Nicht-Verfügbarkeit der Golden Girls, Magnum und Remington Steele ein Skandal ist.

885. Hast du gern mehrere Eisen im Feuer?

*Wriggles eyebrows* Wer hat das nicht?

886. Führst du in Gedanken häufig Fantasiegespräche?

Das ist eine von diesen Fragen wo ich erstmal Pause machen muss, weil ich denke – DAS TUT NICHT JEDER, STÄNDIG?

887. Könntest du ein Geheimnis mit ins Grab nehmen?

Ja, werde es vermutlich.

888. Welchen Comedian magst du am liebsten?

This is a Hannah Gadsby Stan Account until further notice.

889. Welche Blumen verschenkst du gern?

Das hängt doch vollkommen von der Person ab. Sie sollen dem Empfänger Freude machen, nicht mir. Was für eine Frage.

890. Was raubt dir den Schlaf?

Die Welt, die Menschen, die Kleinigkeiten.

891. Was machst du an einem regnerischen Sonntagnachmittag am liebsten?

Nichts. Kekse essen, auf den Regen starren, rumliegen. Also nichts.

892. Sagst du lieber Guten Morgen oder Gute Nacht?

I tend to say Servus.

893. Liest du gern vor?

Da habe ich so gar kein Talent für.

894. Wie würdest du das Leben anpacken, wenn du noch einmal von vorn anfangen dürftest? 

Ich weiß nicht, ob ich viel anders machen würde. Womöglich die Jahre in denen ich mich selbst verleugnet habe anders bewältigen, wobei sie dann nicht angenehmer gewesen wären. Vielleicht hätte ich aber auch schneller gesagt, dass ich so nicht behandelt werden will. Aber das mit den Konsequenzen ist nicht immer so einfach. Wobei, so hätte ich vielleicht gelernt sie schneller zu ziehen. Dann wäre mein Leben heute wirklich ganz anders.

895. Hast du jemals einen IQ-Test gemacht?

Ja. Auch bloß eine Zahl. Selbstvermessung ist Blödsinn.

896. Beherrscht du Standardtänze?

Ha, haha, hahahahahaha.

897. Auf welcher Seite des Bettes liegst du am liebsten?

Auf meiner.

898. Welches ist dein peinlichstes Lieblingslied?

899. Hast du schon einmal ein Weltwunder gesehen?

Die musste ich jetzt googeln: Nö.

900. Hast du gern recht?

Haben Menschen die viel ins Internet schreiben gerne recht? Hi, have we met?

KW Nullvier 2021

Erst Schnee, dann Dauerregen, dunkel ist es eh die ganze Zeit. Dunkel wird es langsam auch innen drin. Soziale Interaktion langsam nur noch mit großem Widerwillen. (Isn’t it ironic, don’t you think?)

Ob Buch, oder Film – nichts bleibt hängen, hinterlässt Eindruck. Gut ist die halbe Stunde an der Rudermaschine jeden Tag. Ein Jahr Pandemie, fast 6 Monate nach der kleinen Gesundheits-Episode und etwas liegt schwer auf mir. Nur, dass das längst nicht mehr originell ist. Es liegt schwer auf uns allen, auf denen die ermüdet sind von zu viel und denen die eine große Leere mit sich tragen.

Die viele Arbeit und ich, wir beäugen uns gegenseitig kritisch aber durchaus mit Respekt. Sie lenkt von mir selbst ab.

Mir fehlt streiten. Mir fehlen akwarde Party-Momente, wenn zwei Fremden der Gesprächsstoff ausgeht. Die Woche brachte einen kleinen Lichtblick, ein zukünftiges Ereignis, das man hervorragend an vorderster Stelle “danach” feiern könnte. Ich starre auf Kleidchen in Onlineshops und nichts könnte weiter weg sein als ein sommerliches Fest mit Girlanden und Tüll.

Manchmal frag ich mich, wie anfällig ich später für Dummheiten sein werde. Wie anfällig wir alle sein werden. Kann man Kokain-Aktien kaufen? Die Investition erscheint mir langfristig sinnvoll.

Fragen 851-875

851. Bedeutet Fremdgehen das Ende der Beziehung?

Fragt ihr die Frau die noch nicht mal einen Anfang geschafft hat. Ich hoffe, ich wäre in der Lage zwischen schwach werden und schwach sein zu unterscheiden. Zwischen einem Moment, wenn Impulse und Begehrlichkeiten gewinnen gegen einen Zeitraum, in dem es zu Lügen und strategischem Hintergehen kommt.

852. Würdest du das Gesetz übertreten, um jemanden zu retten, den du liebst?

Grundsätzlich, ja.

853. Bist du jemals wegen deiner Ansichten zurückgewiesen worden?

Bitch please, immer diese Anfänger. Ich werde wegen meiner Persönlichkeit zurückgewiesen.

854. Welches Urlaubssouvenir bereitet dir immer noch Freude?

Ich neige nicht zum Souvenir, aber wenn ich etwas sehe, das aus einem angenehmen Urlaub stammt, freue ich mich jedes Mal wieder darüber.

855. Hältst du an etwas fest, das du eigentlich schon lange hättest besser loslassen müssen?

Have we met?

856. Ist irgendwann einmal deine grösste Befürchtung eingetreten?

Das passiert eigentlich traditionell. Es ist beruhigend, auf eine Art.

857. Was hat dir vor fünf Jahren den Schlaf geraubt?

Januar 2016? Im Blog steht so gut wie nichts, aber in meiner Erinnerung war Schlafen das einzige, was ich außer Arbeiten im stylishen aber brutalen Start-up getan habe.

858. Hast du manchmal das Gefühl, dass du heute schon häufiger erlebt hast?

Okay, ein paar von diesen Fragen sind in Pandemie-Zeiten unfassbar komisch.

859. Wer macht einen besseren Menschen aus dir?

Diejenigen, die mich nicht davon kommen lassen.

860. Was bringt dich zum Lachen?

Die fantastischen Twitter-Menschen mit ihren Marotten und wirklich dummen Witzen.

861. Was wäre auf deinem eigenen TV-Sender zu sehen?

Katzen, Buchbesprechungen, gut angezogene Männer, die Hausarbeit tun und dabei nicht sprechen.

862. Was motiviert dich zum Sporttreiben

Der Wunsch danach mich selbst deutlicher zu spüren.

863. Wie sieht deiner Meinung nach der Himmel aus?

Concierge-Service, Pool, eine ordentliche Bar, immer eine leichte Brise

864. Was nimmst du dir mindestens zweimal im Monat vor?

Mehr Schreiben, mehr Gemüse essen, früher ins Bett gehen.

865. Wann hast du zuletzt in einer Hängematte gelegen?

Das muss in den späten 90ern gewesen sein.

866. Was findest du an einer Wellnessbehandlung am angenehmsten?

Das Gefühl danach. Sauber, gepflegt, entspannt, als hätte man eine Schicht des Weltenstaubs abgetragen.

867. Schaust du ausländische Filme gelegentlich im Original?

Englische? Türlich. Spanische und italienische manchmal bei Netflix, aber dafür muss ich die Aufmerksamkeit für die Untertitel haben.

868. Machst du es dir manchmal unnötig schwer?

Das mit den Menschen.

869. Welches Wort hast du jahrelang falsch ausgesprochen? 

Gluten. (Glutén) It is an odd one.

870. Was ist wichtiger: der Weg oder das Ziel?

Je besser der Weg, desto geringer die Abhängigkeit vom Ziel.

871. Lässt du dich manchmal ausnutzen?

Nicht unwissentlich. Aber ja, manchmal lasse ich mich zu Dingen breitschlagen.

872. Hörst du oft Radio?

Nicht mehr.

873. Was ist wichtiger: zu scheitern oder es gar nicht erst versucht zu haben?

Wichtiger? Mehr lernen tut man beim Scheitern.

874. Was hätten die anderen nie von dir erwartet?

Das sollte man vielleicht nicht mich fragen?

875. Auf welchen Feiertag freust du dich jedes Jahr?

Ich mag Weihnachten. Und die nutzlosen Tage, die einfach so dazwischen liegen, also die diversen Himmelfahrten.

KW Nulldrei 2021

Seit kurzem befinde ich mich im Besitz eines Rudergeräts und womöglich will ich gar nicht wissen warum, aber den Körper momentan einmal am Tag an seine Schmerzgrenze zu beschäftigen hilft, so allgemein. Weil ansonsten ist allgemein gerade…schwierig. Sehr viel Arbeit mit großen Höhen und heftigen Tiefen. Ich wollte immer in die IT wegen der pragmatischen, messbaren Arbeitsergebnisse. Jetzt grätschen mir sogar hier die Befindlichkeiten dazwischen, insbesondere Kundenbefindlichkeiten. Aber gut, that’s them breaks.

Ich gucke “In Treatment”, eine HBO-Serie, die vor 10 Jahren endete. Es geht, sehr grob formuliert, um einen Therapeuten und seine Patienten. In fast allen der kurzen aber dichten Episoden geht es nur um eine Therapiesitzung. Ausschnitte, Erzählungen von Dingen die off-screen passieren, keine Theatralik, kein Happy End. In der kargen Rahmenhandlung geht es um den Therapeuten, einen selbst geplagten Mann in seinen 50ern, dem es im Laufe der Serie eher schlechter geht und der kontinuierlich mit seinem Beruf hadert. Das wäre selbst heute, in Zeiten von “Peak-TV” ein schwieriges Format, das sich allen Konventionen verwehrt, damals muss es geradezu Avantgard gewesen sein.

Heute wäre es ein Podcast.

Apropos. Alle reden über Clubhouse. Ein neues “Social” Media-Netzwerk, wo Leute (insofern sie ein iPhone besitzen) pausenlos reden. Nach fast einem Jahr Pandemie wirkt es ein bisschen wie ein narzisstischer Hilferuf, weil es für viele so wenig Gelgenheiten gibt sich selbst reden zu hören und für ihre Expertise beklatscht zu werden.

Theoretisch könnte man sowas bestimmt klug und interessant nutzen, für Kultur und Debatten, Expertentalks und Einblicke. Aber aktuell sind da hauptsächlich Journalisten, Influencer und Politiker. Es wird also eher Semi-Öffentlich masturbiert.

Naja. Ich will eh mehr aus dem Ganzen raus. Ich höre eine Art philosophisches Manifest darüber wie man aus diesem Karussell der Instant-Reaktionen aussteigt, ohne es gleich Digital Detox zu nennen. Darüber werde ich noch eine Weile nachdenken.

Jetzt, wo wir alle nicht mehr dauerhysterisch über den Atlantik linsen müssen, weil die nach ihrem 4jährigen Demokratie-Sabbatical doch wieder einen Präsidenten gewählt haben, können wir vielleicht alle wieder ein bisschen…oberflächlicher werden? Ich weiß, ich weiß. Aber nach bald einem Jahr Pandemie, immer noch hauptsächlich zu Hause eingeschlossen, müssen wir vielleicht unsere Vernetzungsmöglichkeiten mehr für Freude und Leichtigkeit nutzen. Something’s gotta give.

Die Sea Shantys, das Ratatouille-Musical, die Blumenkohl-Rezepte – mehr solches Zeug. Ich weiß es doch auch nicht. Außerdem hab ich jetzt eine Bindehautentzündung, dauernd Muskelkater (die Rudermaschine) und keinen Nerv mehr für irgendwas, schon gar nicht wie kalt es die ganze Zeit ist.

Ich will gar nichts mehr zu sagen haben, ich bin Meinungsmüde und unkreativ. Wenn dieser ganze Mist hier vorbei ist wir mit dem Virus so leben können, dass es wieder ein normales Leben ist, organisiere ich eine massive, exzessive Party. So help me God.

Fragen 826-850

826. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen? 

Ha. Haha. Hahahahaha. …an die Bar.

827. Welches Musical hast du zuletzt gesehen? 

Live? Natürlich seit Ewigkeiten keins mehr, auch wenn Hamilton immer noch ganz weit oben auf dem Wunschzettel steht. 

828. Wie viele Höhen und Tiefen gibt es in deinem bisherigen Leben? 

Ich suche noch das Plateau dazwischen. 

829. Wann hast du zuletzt zusammen mit anderen gesungen? 

*stares in 2021*

830. Worüber machst du dir derzeit Sorgen? 

Das größte Problem erscheinen mir nicht einmal die Krisenherde auf dem Planeten, sondern der mangelnde Mut ihnen entgegen zu treten. 

831. Was war das größte Wagnis, das du jemals eingegangen bist? 

Vertrauen. 

832. Was ist die wichtigste Lektion, die du für dein Leben gelernt hast? 

Es geht vorbei. Es geht immer vorbei. 

833. Hast du einen Traum, der immer mal wiederkommt? 

Ja, aber er ist ein abenteuerlicher, mit so einem Hauch Indiana Jones, den mag ich irgendwie. 

834. Führst du manchmal verrückte Tänze auf, wenn dich niemand sieht? 

Da liegt eine Verwechslung vor, ich kämpfe nur mit der Gravitation und versuche mich aufrecht zu halten. 

835. Bei welcher Hausarbeit bist du froh, dass ein Gerät dafür erfunden wurde? 

Staubsauger sind schon ne coole Sache. 

836. Wie heißt deine Lieblingsinsel? 

Großbritannien.  Puh. Sardinien?

837. Welches Gehirntraining machst du? 

Ich versuche es manchmal Ein – und wieder Auszuschalten. 

838. Welches Thema würdest du wählen, wenn du eine Mottoparty feiern würdest? 

The Last Night of the Goths. (COPYRIGHT. Ich glaube ich mach das. Irgendwann. You know. Danach.)

839. Welcher Traum ist unlängst geplatzt? 

Nee, wir machen jetzt das andere. 

840. Redest du unbefangen über Geld? 

Ich fange gerade damit an. 

841. Bist du schon einmal nachts geschwommen? 

Bevorzugt. 

842. In welchen sozialen Netzwerken bist du aktiv? 

Das sind alles Fake-Accounts, tatsächlich bin ich ein Mann Mitte 50, der allein in einer Hütte am Waldrand lebt. 

843. Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde?

Ausschlafen. 

844. Was ist deiner Einschätzung nach lästig, wenn man alt ist

Vorm körperlichen Verfall habe ich keine Angst, weil ich nie unverwundbar war. Vielleicht ist es eher, dass man unterschätzt wird, weil man alt ist. 

845. Wer trifft die meisten Entscheidungen in deinem Leben? 

Hä? Ich natürlich. 

846. Welches Lebensalter hättest du gern für immer? 

Ich glaube der aktuelle Abschnitt, so Mitte 30 wäre gut geeignet. Andererseits: Langsam freu ich mich auf 50.

847. Welche Obstsorten verwendest du am liebsten für einen Obstsalat? 

Grapefruits, Mango, Orangen, Bananen, Trauben, Ananas, Granatapfel (ja, da hakt’s mit der regionalen Küche bei mir.)

848. Gelingt es dir gut, ein Pokerface aufzusetzen? 

Laut Feedback: Nein. 

849. Hast du schon mal selbst ein Schmuckstück hergestellt? 

Zählen geknüpfte Freundschaftsbänder?

850. Wie siehst du dich selbst am liebsten? 

Gar nicht. Je weniger Wahrnehmung desto besser. 

There’s a crack in the sky
Where your mind leaks out
There’s nothing to find
Beyond a shadow of doubt
So keep all your secrets
All tidy and locked
And cast all your seeds
To the mercy of rocks
(“Some Kind of Ghost” Jim Rioux feat. Jolie Holland)