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KW Nullvier 2021

Erst Schnee, dann Dauerregen, dunkel ist es eh die ganze Zeit. Dunkel wird es langsam auch innen drin. Soziale Interaktion langsam nur noch mit großem Widerwillen. (Isn’t it ironic, don’t you think?)

Ob Buch, oder Film – nichts bleibt hängen, hinterlässt Eindruck. Gut ist die halbe Stunde an der Rudermaschine jeden Tag. Ein Jahr Pandemie, fast 6 Monate nach der kleinen Gesundheits-Episode und etwas liegt schwer auf mir. Nur, dass das längst nicht mehr originell ist. Es liegt schwer auf uns allen, auf denen die ermüdet sind von zu viel und denen die eine große Leere mit sich tragen.

Die viele Arbeit und ich, wir beäugen uns gegenseitig kritisch aber durchaus mit Respekt. Sie lenkt von mir selbst ab.

Mir fehlt streiten. Mir fehlen akwarde Party-Momente, wenn zwei Fremden der Gesprächsstoff ausgeht. Die Woche brachte einen kleinen Lichtblick, ein zukünftiges Ereignis, das man hervorragend an vorderster Stelle “danach” feiern könnte. Ich starre auf Kleidchen in Onlineshops und nichts könnte weiter weg sein als ein sommerliches Fest mit Girlanden und Tüll.

Manchmal frag ich mich, wie anfällig ich später für Dummheiten sein werde. Wie anfällig wir alle sein werden. Kann man Kokain-Aktien kaufen? Die Investition erscheint mir langfristig sinnvoll.

Fragen 851-875

851. Bedeutet Fremdgehen das Ende der Beziehung?

Fragt ihr die Frau die noch nicht mal einen Anfang geschafft hat. Ich hoffe, ich wäre in der Lage zwischen schwach werden und schwach sein zu unterscheiden. Zwischen einem Moment, wenn Impulse und Begehrlichkeiten gewinnen gegen einen Zeitraum, in dem es zu Lügen und strategischem Hintergehen kommt.

852. Würdest du das Gesetz übertreten, um jemanden zu retten, den du liebst?

Grundsätzlich, ja.

853. Bist du jemals wegen deiner Ansichten zurückgewiesen worden?

Bitch please, immer diese Anfänger. Ich werde wegen meiner Persönlichkeit zurückgewiesen.

854. Welches Urlaubssouvenir bereitet dir immer noch Freude?

Ich neige nicht zum Souvenir, aber wenn ich etwas sehe, das aus einem angenehmen Urlaub stammt, freue ich mich jedes Mal wieder darüber.

855. Hältst du an etwas fest, das du eigentlich schon lange hättest besser loslassen müssen?

Have we met?

856. Ist irgendwann einmal deine grösste Befürchtung eingetreten?

Das passiert eigentlich traditionell. Es ist beruhigend, auf eine Art.

857. Was hat dir vor fünf Jahren den Schlaf geraubt?

Januar 2016? Im Blog steht so gut wie nichts, aber in meiner Erinnerung war Schlafen das einzige, was ich außer Arbeiten im stylishen aber brutalen Start-up getan habe.

858. Hast du manchmal das Gefühl, dass du heute schon häufiger erlebt hast?

Okay, ein paar von diesen Fragen sind in Pandemie-Zeiten unfassbar komisch.

859. Wer macht einen besseren Menschen aus dir?

Diejenigen, die mich nicht davon kommen lassen.

860. Was bringt dich zum Lachen?

Die fantastischen Twitter-Menschen mit ihren Marotten und wirklich dummen Witzen.

861. Was wäre auf deinem eigenen TV-Sender zu sehen?

Katzen, Buchbesprechungen, gut angezogene Männer, die Hausarbeit tun und dabei nicht sprechen.

862. Was motiviert dich zum Sporttreiben

Der Wunsch danach mich selbst deutlicher zu spüren.

863. Wie sieht deiner Meinung nach der Himmel aus?

Concierge-Service, Pool, eine ordentliche Bar, immer eine leichte Brise

864. Was nimmst du dir mindestens zweimal im Monat vor?

Mehr Schreiben, mehr Gemüse essen, früher ins Bett gehen.

865. Wann hast du zuletzt in einer Hängematte gelegen?

Das muss in den späten 90ern gewesen sein.

866. Was findest du an einer Wellnessbehandlung am angenehmsten?

Das Gefühl danach. Sauber, gepflegt, entspannt, als hätte man eine Schicht des Weltenstaubs abgetragen.

867. Schaust du ausländische Filme gelegentlich im Original?

Englische? Türlich. Spanische und italienische manchmal bei Netflix, aber dafür muss ich die Aufmerksamkeit für die Untertitel haben.

868. Machst du es dir manchmal unnötig schwer?

Das mit den Menschen.

869. Welches Wort hast du jahrelang falsch ausgesprochen? 

Gluten. (Glutén) It is an odd one.

870. Was ist wichtiger: der Weg oder das Ziel?

Je besser der Weg, desto geringer die Abhängigkeit vom Ziel.

871. Lässt du dich manchmal ausnutzen?

Nicht unwissentlich. Aber ja, manchmal lasse ich mich zu Dingen breitschlagen.

872. Hörst du oft Radio?

Nicht mehr.

873. Was ist wichtiger: zu scheitern oder es gar nicht erst versucht zu haben?

Wichtiger? Mehr lernen tut man beim Scheitern.

874. Was hätten die anderen nie von dir erwartet?

Das sollte man vielleicht nicht mich fragen?

875. Auf welchen Feiertag freust du dich jedes Jahr?

Ich mag Weihnachten. Und die nutzlosen Tage, die einfach so dazwischen liegen, also die diversen Himmelfahrten.

KW Nulldrei 2021

Seit kurzem befinde ich mich im Besitz eines Rudergeräts und womöglich will ich gar nicht wissen warum, aber den Körper momentan einmal am Tag an seine Schmerzgrenze zu beschäftigen hilft, so allgemein. Weil ansonsten ist allgemein gerade…schwierig. Sehr viel Arbeit mit großen Höhen und heftigen Tiefen. Ich wollte immer in die IT wegen der pragmatischen, messbaren Arbeitsergebnisse. Jetzt grätschen mir sogar hier die Befindlichkeiten dazwischen, insbesondere Kundenbefindlichkeiten. Aber gut, that’s them breaks.

Ich gucke “In Treatment”, eine HBO-Serie, die vor 10 Jahren endete. Es geht, sehr grob formuliert, um einen Therapeuten und seine Patienten. In fast allen der kurzen aber dichten Episoden geht es nur um eine Therapiesitzung. Ausschnitte, Erzählungen von Dingen die off-screen passieren, keine Theatralik, kein Happy End. In der kargen Rahmenhandlung geht es um den Therapeuten, einen selbst geplagten Mann in seinen 50ern, dem es im Laufe der Serie eher schlechter geht und der kontinuierlich mit seinem Beruf hadert. Das wäre selbst heute, in Zeiten von “Peak-TV” ein schwieriges Format, das sich allen Konventionen verwehrt, damals muss es geradezu Avantgard gewesen sein.

Heute wäre es ein Podcast.

Apropos. Alle reden über Clubhouse. Ein neues “Social” Media-Netzwerk, wo Leute (insofern sie ein iPhone besitzen) pausenlos reden. Nach fast einem Jahr Pandemie wirkt es ein bisschen wie ein narzisstischer Hilferuf, weil es für viele so wenig Gelgenheiten gibt sich selbst reden zu hören und für ihre Expertise beklatscht zu werden.

Theoretisch könnte man sowas bestimmt klug und interessant nutzen, für Kultur und Debatten, Expertentalks und Einblicke. Aber aktuell sind da hauptsächlich Journalisten, Influencer und Politiker. Es wird also eher Semi-Öffentlich masturbiert.

Naja. Ich will eh mehr aus dem Ganzen raus. Ich höre eine Art philosophisches Manifest darüber wie man aus diesem Karussell der Instant-Reaktionen aussteigt, ohne es gleich Digital Detox zu nennen. Darüber werde ich noch eine Weile nachdenken.

Jetzt, wo wir alle nicht mehr dauerhysterisch über den Atlantik linsen müssen, weil die nach ihrem 4jährigen Demokratie-Sabbatical doch wieder einen Präsidenten gewählt haben, können wir vielleicht alle wieder ein bisschen…oberflächlicher werden? Ich weiß, ich weiß. Aber nach bald einem Jahr Pandemie, immer noch hauptsächlich zu Hause eingeschlossen, müssen wir vielleicht unsere Vernetzungsmöglichkeiten mehr für Freude und Leichtigkeit nutzen. Something’s gotta give.

Die Sea Shantys, das Ratatouille-Musical, die Blumenkohl-Rezepte – mehr solches Zeug. Ich weiß es doch auch nicht. Außerdem hab ich jetzt eine Bindehautentzündung, dauernd Muskelkater (die Rudermaschine) und keinen Nerv mehr für irgendwas, schon gar nicht wie kalt es die ganze Zeit ist.

Ich will gar nichts mehr zu sagen haben, ich bin Meinungsmüde und unkreativ. Wenn dieser ganze Mist hier vorbei ist wir mit dem Virus so leben können, dass es wieder ein normales Leben ist, organisiere ich eine massive, exzessive Party. So help me God.

Fragen 826-850

826. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen? 

Ha. Haha. Hahahahaha. …an die Bar.

827. Welches Musical hast du zuletzt gesehen? 

Live? Natürlich seit Ewigkeiten keins mehr, auch wenn Hamilton immer noch ganz weit oben auf dem Wunschzettel steht. 

828. Wie viele Höhen und Tiefen gibt es in deinem bisherigen Leben? 

Ich suche noch das Plateau dazwischen. 

829. Wann hast du zuletzt zusammen mit anderen gesungen? 

*stares in 2021*

830. Worüber machst du dir derzeit Sorgen? 

Das größte Problem erscheinen mir nicht einmal die Krisenherde auf dem Planeten, sondern der mangelnde Mut ihnen entgegen zu treten. 

831. Was war das größte Wagnis, das du jemals eingegangen bist? 

Vertrauen. 

832. Was ist die wichtigste Lektion, die du für dein Leben gelernt hast? 

Es geht vorbei. Es geht immer vorbei. 

833. Hast du einen Traum, der immer mal wiederkommt? 

Ja, aber er ist ein abenteuerlicher, mit so einem Hauch Indiana Jones, den mag ich irgendwie. 

834. Führst du manchmal verrückte Tänze auf, wenn dich niemand sieht? 

Da liegt eine Verwechslung vor, ich kämpfe nur mit der Gravitation und versuche mich aufrecht zu halten. 

835. Bei welcher Hausarbeit bist du froh, dass ein Gerät dafür erfunden wurde? 

Staubsauger sind schon ne coole Sache. 

836. Wie heißt deine Lieblingsinsel? 

Großbritannien.  Puh. Sardinien?

837. Welches Gehirntraining machst du? 

Ich versuche es manchmal Ein – und wieder Auszuschalten. 

838. Welches Thema würdest du wählen, wenn du eine Mottoparty feiern würdest? 

The Last Night of the Goths. (COPYRIGHT. Ich glaube ich mach das. Irgendwann. You know. Danach.)

839. Welcher Traum ist unlängst geplatzt? 

Nee, wir machen jetzt das andere. 

840. Redest du unbefangen über Geld? 

Ich fange gerade damit an. 

841. Bist du schon einmal nachts geschwommen? 

Bevorzugt. 

842. In welchen sozialen Netzwerken bist du aktiv? 

Das sind alles Fake-Accounts, tatsächlich bin ich ein Mann Mitte 50, der allein in einer Hütte am Waldrand lebt. 

843. Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde?

Ausschlafen. 

844. Was ist deiner Einschätzung nach lästig, wenn man alt ist

Vorm körperlichen Verfall habe ich keine Angst, weil ich nie unverwundbar war. Vielleicht ist es eher, dass man unterschätzt wird, weil man alt ist. 

845. Wer trifft die meisten Entscheidungen in deinem Leben? 

Hä? Ich natürlich. 

846. Welches Lebensalter hättest du gern für immer? 

Ich glaube der aktuelle Abschnitt, so Mitte 30 wäre gut geeignet. Andererseits: Langsam freu ich mich auf 50.

847. Welche Obstsorten verwendest du am liebsten für einen Obstsalat? 

Grapefruits, Mango, Orangen, Bananen, Trauben, Ananas, Granatapfel (ja, da hakt’s mit der regionalen Küche bei mir.)

848. Gelingt es dir gut, ein Pokerface aufzusetzen? 

Laut Feedback: Nein. 

849. Hast du schon mal selbst ein Schmuckstück hergestellt? 

Zählen geknüpfte Freundschaftsbänder?

850. Wie siehst du dich selbst am liebsten? 

Gar nicht. Je weniger Wahrnehmung desto besser. 

There’s a crack in the sky
Where your mind leaks out
There’s nothing to find
Beyond a shadow of doubt
So keep all your secrets
All tidy and locked
And cast all your seeds
To the mercy of rocks
(“Some Kind of Ghost” Jim Rioux feat. Jolie Holland)

KW Nullzwei 2021

Hatte mir ja so gut wie nix vorgenommen, aber – einmal mehr – wieder regelmäßig hier Dinge zu notieren. Naja, klappt so mittel. Es ist aber auch alles sehr zäh. Ich arbeite viel, ich schlafe noch mehr. Dazwischen gehe ich zu Ärzten, habe lustige Medikamenten-Nebenwirkungen und gucke frustriert Pressekonferenzen von Leuten die sich vor Entscheidungen fürchten. Dann ärgere ich mich kurz und mache weiter. Ich habe ein Rudergerät bestellt und trinke ein kleinwenig zu viel Wein. Es ist zu kalt.

Langsam wird die Zeit zu lang. Diese…Situation. Weiß Gott, nicht in den dunkelsten Wochen des Jahres ins Büro pendeln zu müssen ist schon okay, aber nicht zu wissen, ob das womöglich auch im nächsten Frühling noch so sein wird…es fängt an zu nagen.

I miss people. (Nein, ich wurde nicht entführt, es ist nur Pandemie.) Die Müdigkeit ist so tief, sie schlägt in Melancholie um. Wie das alles wohl einmal werden soll. Ob wir uns dann trauen? Oder wird ein Teil von uns eskalieren und der Rest mit der Angst vor dem nächsten unbekannten Virus leben? Langsam bin ich es leid in interessanten Zeiten zu leben, obwohl es mir vergleichsweise gut geht. Worauf sollen wir uns bloß freuen?

Fragen 801-825

801. Wie sieht deine Traumküche aus?

Holz, aber modern. Mit einem Hauch mediterran und natürlich allen Luxus-Einrichtungen. Apotheker-Schränke, verstellbare Arbeitshöhe, Ofen auf Augenhöhe, das ganze Programm. (Googeln Sie jetzt nicht Team7. Schauen sie nicht auf die Preisliste.)

802. Was ist deine früheste Erinnerung?

In unserem ersten Haus gab es diesen Boden. Schiefer, aber schimmernd in diversen Farben und nicht glatt, sondern ziemlich grob strukturiert. Meine Mutter hatte unvorsichtigerweise gesagt, dass sie den nett findet und weil mein Vater mein Vater war, wurde der auch gekauft. Dass er nicht ins Budget passte und man ihn die ersten 14 Tage auskehren und ölen musste – egal. Ich erinnere mich daran, wie sich dieser sehr lebendige Boden unter meinen Füßen angefühlt hat. Kalt, aber weich und griffig.

803. Bei welchen Gelegenheiten steht dir dein Ego im Weg?

Ha. Haha. Hahahaha. Beim anderen recht geben. Beim Entschuldigen. Beim klein bei geben.

804. Hast du eine gute Menschenkenntnis?

Nein. Ich kann nach intensiver Beobachtung oft einiges sagen, aber da sind dann gern auch Dinge dabei von denen die Menschen gar nicht wollen, dass man sie weiß. Es ist kompliziert. 

805. Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?

Aktuell gefällt mir der Gedanke, dass sich die Menschheit dann erledigt hat und die Natur sich den Planeten zurückerobert.

806. In welcher Beziehung sind Kinder angenehmer als Erwachsene?

Sie haben weniger Probleme mit der Wahrheit.

807. Würdest du an einem Talentwettbewerb teilnehmen?

Mit welchem Talent denn? Also nein.

808. Gibt es Tage, an denen du überhaupt nicht sprichst?

Ja, was ich meist leicht irritiert am Ende des Tages merke und über mich selbst den Kopf schüttle.

809. Was sagen die Falten in deinem Gesicht?

Das sind keine Falten, ich habe schlecht geschlafen. (oder das Cortisol schlecht abgebaut. Man lernt nie aus.)

810. Was bedeutet Ausschlafen für dich?

Tatsächlich warte ich noch auf den Zustand bei dem man so viel und so gut geschlafen hat, dass man energiegeladen aufsteht, weil man tatsächlich aus dem Bett raus will. (Bett. Bester Ort.)

811. Wie hätte dein Liebesleben auch aussehen können?

Oh dear. Über die Sache mit dem Tinder-Account wollte ich jetzt eigentlich nicht sprechen. Ich glaube ja, unter den richtigen Umständen wäre ich durchaus…aktiv, aber Menschen machen gerne alles kompliziert.

 812. Hast du mal eine Kerze für jemanden angezündet?

Das ist irgendwie die eine Sache, die vom Katholizismus geblieben ist. Ja, tue ich öfter. Auch in Kirchen schon. Ich kann gar nicht genau beschreiben warum, aber der Akt wie aus Nichts ein Licht entsteht und man dabei an jemanden denkt… vielleicht hilft die Flamme auch beim inneren zentrieren.

813. Wie viel mal pro Woche isst du deinen Lieblingssnack? 

Äh, ist hier Obst gemeint? Oder Schokolade? Was spezifisches? Ich habe Phasen, da esse ich bestimmte Dinge (getrocknete Mangos, Nüsse, Müsliriegel) fast jeden Tag und dann wieder monatelang nicht.

814. Freust du dich für andere immer aufrichtig?

Mit wenigen Ausnahmen: ja.

815. Hat schon einmal jemand gesagt, dass du grossartig bist? 

Mhm. (guckt zu Boden)

816. Wofür stehst du jeden Tag wieder auf?

Das fragt ihr wirklich die falsche.

817. Würdest du gern in einem anderen Land leben?

Mittlerweile: Ja. Für eine Weile, nicht für immer.

818. Wie verhältst du dich, wenn du nervös bist?

Ich mache schlechte Witze.

819. Weichst du auf deinem Arbeitsweg manchmal von der üblichen Route ab?

Arbeitsweg. Ha, haha. (winkt in 2021)

820. Welche Garantien hast du in deinem Leben?

So mit Reparatur-Service? Keine. Wie denn auch.

821. Wie gut gedeihen Pflanzen bei deiner Pflege?

Es wird. Nachdem ich jahrelang alles gekillt habe, sind Tomaten, Kräuter und ein paar unzerstörbare Kletterer bei mir heimisch. Nächstes Challenge: Was mit Blümchen!

822. Fühlst du dich auf einem Campingplatz wohl?

Ich mag Concierge-Service. (eingeweihte stellen sich das im Toby Ziegler Ton vor.)

823. Ist es wichtig für dich, was andere Leute von dir denken?

Immer so lange nicht, bis ich es weiß. Dann ist es plötzlich sehr wichtig.

824. Wie heißt dein Lieblingszitat? 

„Don’t look at me in that tone of voice.” Dicht gefolgt natürlich von “Of course I talk to myself. I like a good speaker and I appreciate an intelligent audience.” Dorothy Parker und ich, wir wären gute Freundinnen geworden.

825. Gehst du gern auf Flohmärkte?

Zum Menschen gucken, oh ja. (Aus der Reihe: Dinge, die einem irrational stark fehlen AUFGRUNDDERAKTUELLENSITUATION)

As it takes its hold
And it won’t let you go
I’m reminded of the cold
And how it’s taken so much from me
Are you worthy of being saved?
All your fears and insecurities