DonnerBella

Was gut war: KW 31, 2017

Immer noch restliche Nebelschwaden im Kopf. Ernsthafte Gedanken den Urlaub vorzuziehen. Die Batterien sind leer.
Montag bis Donnerstag verwandeln sich in eine zähe, karamelartige Masse, in deren Ummantelung ich mich durch Aufgaben und Termine kämpfe. Nicht, dass der Job nicht grade in solchen hektischen Phasen auch viel Spaß machen könnte – das tut er. Aber wenn ausgerechnet Monat 9 ohne Urlaub mit großen Aufgaben ums Eck kommt, wird’s halt kritisch.
Außerdem ist die geistige Müdigkeit bei 35 Grad ansteckend und sorgt dafür, dass ich sehr viel nachfragen und korrigieren muss. Ich meine SEHR viel.
Dass die deutsche Bahn und der FC Bayern eine ähnlich dynamisch-erfolgreiche Woche hatten, war natürlich ausgesprochen hilfreich.

Ich merke dann, wie ich genau in diesen Tagen anfange, Dinge auf die Goldwaage zu legen. Kommentare, Antworten, die Dosierung von Enthusiasmus und Distanz mir gegenüber. Da werden dann Gesprächsfetzen, Twitter-DMs und nicht beantwortete Anfragen zum inneren Balanceakt. Klar, wenige Tage nachdem ich überdurchschnittlich viel Zuspruch erfahren habe, nach Erfolgserlebnissen und der Bestätigung so manchen…Talents (?) sehe ich mich misstrauisch nach dem großen ABER um. Es muss ja hier irgendwo lauern. So einfach läuft es für mich nicht. Nie.
Also spielt mein Kopf die „sollte sich schon längst bei dir gemeldet haben“ – Playlist ab, geht versprochene aber nicht passierte Getränke durch, lässt mich aufs Smartphone linsen, ob sich Person X nicht doch daran erinnert, dass ich seit Ostern einen gemeinsamen Abend vorgeschlagen habe und man sich melden wollte. Ganz bestimmt.

Herrgottnochmal Bella. Other people are busy. Die haben Leben. Mit anderen Menschen drin – und zwar schon genug. Da wirst du nicht gebraucht. Genau darum versuchen wir doch immer nicht aufdringlich zu sein, capiche?
Auf mich hat noch nie jemand gewartet. Dafür suche ich selbst zu oft die Distanz.
Natürlich ist mir schon lange klar, dass der etwas holprige Weg auf dem ich unterwegs bin grade mal breit genug für eine Person ist. Ich meine manchmal, für so eine Teilstrecke oder bei bestimmten Gelegenheiten….

Merken Sie was? Selbstzweifel-Woman ist back in town und sie hat Großes vor. Super Timing.
Hoffentlich ist es die Müdigkeit. Vielleicht sollte ich doch irgendwie ein paar Tage abseits von Allem organisieren. Der September, den ich in Florenz ausklingen lassen wollte, klingt immer unwahrscheinlicher und langsam werde ich darob etwas mürrisch. (Nicht, dass ich mich nicht schnitzelmäßigst auf den Sandkasten freue, um das mit den sprachlichen Bildern mal überzustrapazieren.)

Gibt es ein gutes deutsches Wort für emotional Whiplash? Diesen schnellen, dramatischen Wechsel zwischen Emotionen? Nach #tkschland und Sandkasten-Zusage (ich berichtete), war das Loch wohl vorprogrammiert. Aber, dass es gleich so tief sein muss. Es ist sogar etwas mehr. Als ob etwas fehlen würde. Als sollte es eine Instanz geben, die sagt, ja passt alles. Richtige Entscheidung. Was Blödsinn ist, weil sich genug Menschen um mich herum mit mir über Dinge freuen, für mich freuen. Ich bin auch niemand, der irgendwelchen Leute etwas beweisen muss. Nicht mehr.
Gottseidank (vielleicht sollte ich den involvieren?) fehlen mir aktuell die Kapazitäten, um das in letzter Konsequenz zu analysieren.
Manchmal ist es einfach ein bisschen viel, ich zu sein. Es wäre schön, wenn ich da was outsourcen könnte. Oder mich wenigstens anlehnen, ohne erklären zu müssen. Erwachsen sein ist manchmal sehr anstrengend. Darum sind wir alle so verspannt. All die Dinge auf unseren Schultern. Egal wie groß, irgendwann ist schwer nur noch schwer.

Wie sang Chester noch?

I don’t want to be the one
The battles always choose
‘Cause inside I realize
That I’m the one confused

I don’t know what’s worth fighting for
Or why I have to scream
I don’t know why I instigate
And say what I don’t mean

(Linkin Park / Breaking the habit)

Freitag dann nach einer Woche in der man wirklich weiß was man getan hat (und in der der MVV wirklich an jedem Tag ein kleines Zuckerl für mich bereit hielt), früh aus dem Büro. Hauptsächlich damit ich noch ohne Gedöns nach Hause komme, denn am Abend startete der berüchtigte Nachtflohmarkt quasi kurz vor meiner Haustür. Ich schaffte noch ein wenig Grundlage und stürzte mich mit der Dämmerung in meine erste Runde. Gleich mal Freundschaft mit den beiden Herren mit den Vinyl-Ständen geschlossen und einen hinreißenden antiken Tischspiegel erworben.
Das Ramosgroupie sollte mich eigentlich begleiten, strich aber ob der Müdigkeit durch die erste Woche im neuen Job schnell die Segel. Was nur dazu führte, dass ich mich noch länger mit den Herren an den Vinyl-Ständen unterhielt. Wie er einmal Otis Redding live gesehen hat, unwissend wer da genau singt. Jetzt soll Otis auch auf seiner Beerdigung erklingen. Oder vom Trip zur Kirche in der Al Green mittlerweile als Pastor arbeitet bzw. singt und wie schließlich die Tränen flossen, weil es halt Al Green ist.
Mit innerem Seufzen rettete ich auch noch zwei Whitney-Platten vor der Unbedeutsamkeit und schleppte mich mit einem Schlenker an der Eisdiele vorbei (die vermutlich an dem Abend den Umsatz des Wochenendes verdoppelte) nach Hause. Auf dem Balkon hörte ich Otis und versuchte die trockene Kehle mit Gin Tonic zu befrieden.
Guter Abend.
Am Samstag folgte ich einer Einladung zum Käsesahneessen und gemeinsamen Supercup-schauen, was so irrsinnig war, wie es klang. Ich brachte im Gegenzug eine erneute Tomaten-Auswahl vom Markt mit. Meine Güte, Fußball. Ich hätte mir so viele interessante Hobbies zulegen können. Aber nein, Fußball.
Sonntag dann beim Ramosgroupie. Vorher machte ich auf ihren Wunsch Rohrnudeln (auf die sie seit Mitte der Woche einen Yieper hattte. Und sie ist nicht das Team Mehlspeisen in der Familie.) Als Hefeteig-Depp suchte ich mir ein klassisches Rezept, hervorragende Zwetschgen hatte ich schon besorgt.
Es gab Lasagne, die Reste der Käsesahne fanden auch ihren Weg an den Tisch und dann Rohrnudeln und dann Schnaps für Bella.
Sie erzählte unterhaltsam wie immer vom neuen Job in einer großen Sozialen Einrichtung. Vom ersten Trip mit den Bewohnern zu einem Konzert der Oberkrainer (?) und warum sie jetzt ein Selfie mit der Band hat. Es passt, vor allem der Spaß.

Wenn es Leute gibt, die ihren Job mit diesem Enthusiasmus, Einsatz und Humor machen können sollten, dann die Heere an Pädagogen, Erziehern und pflegerischem Fachpersonal. Von denen es mehr gibt als Leute in der Autoindustrie. Nur mal so.

Sehr, sehr früh zu Bett gegangen. Möge sich der Nebel lichten.

Was gut war: KW 30 – der Rest

Der Dienstag begann entsprechend groggy, verpennt und mit einem interessanten Gespräch mit meinem Chef. Der wusste zwar, dass ich bei diesem Pitch-Ding mitmache, ich hatte ihm aber versichert, dass daraus nix wird. Tjanun. Ein bisschen später durfte es dann auch noch die Abteilung erfahren, aber ansonsten verlasse ich mich einfach auf die Buschtrommeln bzw. den Flurfunk.
Die komplette Restwoche bis Freitag verbrachte ich in einem Nebel aus Schlafmangel, viel Arbeit (Testing-Phasen, was man halt so nebenher macht), dem Einarbeiten der neuen Kollegen und dem inneren Rumhibbeln. Weil, natürlich ist das jetzt noch etliche Wochen lang aufregend.
An den Abenden, an denen ich nicht direkt todmüde ins Bett fiel, telefonierte ich dann Familie und Freunde ab, um zu berichten. Ich war fast überrascht wie euphorisch da reagiert wurde, obwohl ich doch nur so halb erklären kann, was vor sich geht.
Es waren durchgeschleppte Tage, in denen es hauptsächlich in mir drin gearbeitet hat. Was selbst ich erst gen Wochenende so richtig zu begreifen begann. Am Freitagabend schleppte ich mich zwar müde nach Hause, dort packte mich aber vor lauter unaufgeräumtem Innendrin erstmal der Tatendrang.

Ich spülte ab, räumte die neue/alte Kommode (seit ungefähr 100 Jahren in Familienbesitzt und jetzt endlich bei mir) ein, schob bei der Gelegenheit gleich noch ein paar andere Möbel rum, sortierte meinen Papierkram und wunderte mich um kurz vor elf, warum ich trotz zweitem Glas Wein nicht so recht müde werden wollte.
Am Samstag schaffte ich immerhin noch ein paar Erledigungen, erlag aber Nachmittags erstmals meinem Schlafbedürfnis. Es reichte grade noch so für eine knappe Runde über das Weinfest. (was muss, das muss. Es ist Wein!)
Aber da kam dann die Welle aus Müdigkeit, Erschöpfung und dem Ende einer aufregenden Phase, die über mir zusammenbrach und mich in die Federn drückte. Ganz langsam versteht mein Kopf, dass er jetzt abends keine Präsentation mehr vorbereiten muss, keine Stichwörter auswendig zu lernen hat und wir so bald nicht mehr vor Publikum performen müssen.
Der Kopf hätte jetzt gern Urlaub. Aber bis dahin sind es noch ein paar Wochen. (Einziger Minuspunkt des neuen Abenteuers: Die florentinischen Urlaubspläne sind in akuter Gefahr. Zu viel zu erledigen. Aber ich wollte ja mal wieder was anzetteln. Anscheinend muss das regelmäßig sein.)

Sonntag Ossobuco bei Mama. Die, entgegen meiner Befürchtung, total beeindruckt von den wilden Vorstößen ihrer Tochter ist. Hatte ich doch gefühlt grade erst mal wieder einen festen Job, sogar bei einer ihr bekannten Firma – nach all dem Freelancer – und Start-up-Gedöns durchaus beruhigend, aus Elternsicht. Auch mein kontinuierliches Gefluche, warum da so wenig Frauen mitmachen, hat sie unterstützt. Ich bin währenddessen von Tag zu Tag dankbarer, dass meine Eltern uns sehr lange so erzogen haben, als gäbe es tatsächlich keinen Unterschied. Lego statt Barbie, kaum Verbote, immer den Mund aufmachen, wenn etwas nicht passt – selbst bei Autoritätsfiguren. Und Sachen versuchen, auch wenn sie schiefgehen können.
Hat mir ja jahrelang keiner erzählt, wie Mädchen zu sein haben. Darum war das dann so ein Kulturschock.

Als ich Sonntagabend nach der Badewanne im stillen Halbdunkel auf dem frisch überzogenen Bett liege, überkommt mich zum gefühlt ersten Mal seit Wochen wirkliche Ruhe. Alles ist so, wie es sein soll. 2017 hat liegt jetzt schon auf der Haben-Seite. (Womit ich natürlich gerade irgendetwas heraufbeschwöre. Sorry.)

I wrote my way out of hell
I wrote my way to revolution
I was louder than the crack in the bell
I wrote Eliza love letters until she fell
I wrote about The Constitution and defended it well
And in the face of ignorance and resistance
I wrote financial systems into existence
And when my prayers to God were met with indifference
I picked up a pen, I wrote my own deliverance

(Hamilton. I still blame you, Mr. Miranda.)

Was gut war: KW 30, 2017 – der Montag

Dinge in die ich mich reingequatscht habe, ohne die Konsequenzen voll abschätzen zu können. (Titel meiner Biographie.)

Als ich am Montag der erste Mal aufwache, ist es kurz nach 4 Uhr morgens. Ich bin desorientiert aber wach und falle erstmal zurück ins Bett, zwinge mich noch eine Runde zu schlafen, während der Puls schon hoch geht. Show-Pony Termin 4/4 stand an.

Und das kam so.
Mein Arbeitgeber leistet sich einen eigenen Sandkasten. Also einen Inkubator. So ein hippes Büro in dem (weiterhin vom Arbeitgeber bezahlt) Menschen sitzen und an wilden Ideen arbeiten dürfen. Manchmal betreffen die Ideen direkt die Produkte des Arbeitgebers, manchmal sind es aber auch einfach Sachen, die der Branche gut täten. Zweimal im Jahr dürfen darum Mitarbeiter vorstellig werden und fragen, ob sie mitspielen können.
Das nennt sich dann Pitch.

Nach Anmeldung hatte man Ende Juni die Chance bei einem informellen Termin vor die Betreiber des Sandkastens und ein paar Mentoren zu treten und in knackigen 5 Minuten, ohne großes Präsentationsgedöns (maximal ein bisschen Kritzelei auf dem Flipchart), seine Idee vorzustellen. Und weil ich grade zu wenig Aufregung in meinem Leben hatte, wollte ich das ausprobieren. Um zu sehen, ob ich es kann.
Was sich rausgestellt hat, ist: kann ich.

Konnte ich so gut, dass ich mich an diesem Montag bei der finalen Pitch-Runde widerfand und die Idee nochmal, in 5 Minuten – dafür mit ein bisschen Präsentationsgedöns – und vor Teilen unseren Managements vortragen durfte.
Beim vorher stattfindenden Networking-Teil des Abends stand ich zunächst ein bisschen wie Falschgeld rum, kam aber schließlich mit einer aus Neugier vor Ort anwesenden IT-Kollegin ins Gespräch. Die hatte sich auf Krücken in den dritten Stock des Altstadtbaus in der City geschwungen, woraufhin ich dachte, die hätte sie nur wegen einer kleinen Verletzung. Es war nicht nur eine kleine Verletzung und vielleicht eine ganz wirksame Geschichte, um meine Perspektive an dem nervenaufreibenden Abend zurecht zu rücken. Auch von anderen anwesenden bekam ich ihm Vorhinein schon viel Zuspruch, was mich normalerweise Misstrauisch macht, aber ich war vermutlich zu nervös, um das alles zu begreifen.
Zu Beginn des Abends dürften dann die ran, die schon 3 oder 6 Monate im Sandkasten waren und ihre Ideen gebaut hatten. 5 beeindruckende Sachen mit fabelhaften Präsentationen. (Not to turn this into social commentary, aber: 5 mal präsentierende Männer.)
Danach nochmal Pause mit Networking-Option. (Gott, wie ich das hasse.) Als sich in der Pause rausstellte, dass meine Präsentation irgendwie nicht angekommen war und ich alles fix nochmal rausschicken musste, hätte mir klar werden sollen, dass es einer von diesen Abenden werden würde.
Schließlich waren noch zwei interne Kollegen vor mir dran, beide mit zwar sehr guten Ideen, aber auch ernüchternden Vorträgen. Das war der Moment als ich innerlich auf eine Seifenbox stieg und mich anfing zu fragen warum ich an dem Abend die einzige vortragende Frau war, wo doch nun wirklich keine Mega-Show gefordert war. Einfach nur eine Idee. Herrschaftszeiten.

Dann: Showtime.
Ich begann durchaus selbstbewusst und klar – bis der Presenter versagte. Die Folie wollte einfach nicht springen, stattdessen hatte ich einen Sprung in meiner Vortragsplatte. Jemand vom Team sprang zwar heldenhaft als manueller Präsentationsumschalter ein, aber ich hatte erstmal einen der größten Hänger meiner Vortragsgeschichte. Was besonders doof ist, wenn die eigene PowerPoint-Strategie 28 Folien in 5 Minuten vorsieht. (Es gab nur 3 Zeilen Text. Wofür haltet ihr mich?)
Woraufhin – und das werde ich dem Haufen so schnell nicht vergessen – aufmunternder Applaus kam. So sind die da drauf.
Ich hangelte mich zurück in den Vortrag und als es bei einer Folie feat. Arjen Robben und einen Night Walker dann nochmal spontan Applaus gab, war ich wohl auf keinem schlechten Weg. Ich glaube, ich hab ein paar Stichwörter vergessen und das Timing war natürlich nach dem Hänger, Applaus und technischem Gedöns dahin, aber ich durfte meine 5 Minuten ein bisschen überziehen und es halbwegs ordentlich zu Ende bringen.
Beim anschließenden Q&A gab es nur wenige Fragen, was ich zunächst als schlechtes Zeichen interpretierte, weil über andere Vorträge länger debattiert wurde. Nach einem weiteren internen Kollegen waren dann noch ein paar externe Teams dran, die ihren Weg in den Sandkasten gefunden hatten und es war kurz nach Zehn als die anwesende Jury sich zu Beratungen zurückzog. Weil maximal 3 von den 9 frischen Ideen würden im Sandkasten Platz haben.

Ich war mir, SELBSTVERSTÄNDLICH, sicher, dass ich es verbockt hatte. Großer Hänger, bestimmt kein richtiger Business Case und eben keine App die mit Big Data und AI eine customized User Experience ausgibt. (doch, genau so eine Idee war auch vor Ort) Ich beschloss die Sache entspannt zu sehen.
Aber als es gegen halb 11 dann an die Verkündung ging, war da doch so ein Flattern. Verkündet wurde eigentlich in der Reihenfolge der Pitches. Also nach den schon laufenden Ideen zuerst die beiden Kollegen vor mir – die wurden mit internen Projekten vernetzt. Und dann – der Kollege nach mir. (So hab ich auch geguckt.) Auch für ihn hatte man schon was passendes im Unternehmen gefunden.
Ich bog nochmal mein Rückgrat durch, um möglichst souverän zu wirken, wenn gleich verkündet werden würde, dass man mir für die Zukunft alles Gute wünscht, aber yada yada, sorry, nee.
HOWEVER.

YOU GUYS. ICH ZIEHE IN DEN SANDKASTEN.

Der Rest des Abends ist in meiner Erinnerung so ein Endorphin-getränkter Wirbel. Ich sollte in eine Kamera sprechen, Hände schütteln, für Selfies auf Smartphones gucken und eventuell hab ich irgendwann nur noch gegluckst und genickt und mir ein paar Stunden vorher noch Fremde Menschen angestrahlt. (I blame the #tkschland)

Ich konnte es sogar irgendwie verkraften, dass mein Zug nach Hause ausfiel, irgendwann dann ein Bus auftauchte und ich schließlich weit nach Mitternacht endlich im Bett lag. War ja eh egal, ich konnte sowieso nicht schlafen und spamte stattdessen mir bekannten Nonkonformisten die Inbox zu. Am nächsten Morgen auch das Erste Mal seit der Schulzeit verpennt, wenn auch nur eine halbe Stunde.

Mitte September geht’s dann wohl los. Ich pack schon mal meine Förmchen.

P.S.: Nein, zu der Idee sag ich jetzt noch nix. Ich werde den Teufel tun und das jinxen. Ich hab schon zu viel erzählt.