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Schlagwort: Wurfpuschel

Ist der Ruf erst ruiniert…

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… gibt es auch keinen Song mehr, der einen geniert. Ernsthaft, was soll das?
Aber schauen wir mal.

Ein Monat Musik – Tag 13 – A song that is a guilty pleasure

Das war mal wirklich schwierig (und ja, ich weiß, dass ich das bei jedem Song sage, shutup.) Ich höre viel Pop, mag dramatisches, Chöre, Bombast und Tamtam. Also was ist dann noch eine “Guilty pleasure”? Nun, es gibt so Bands, so Geschichten, mit denen ist man eigentlich nie recht warm geworden. Aber dann ist da dieser Song und… Eben. Erst gestern verirrte er sich wieder in meine Playlist und ich musste mitsummen. Diese Frauenpowerundüberhaupt-Songs haben es mir einfach angetan.

Dear Universal-Music Fucktards: Es ist ja eines, dass ihr die Original-Videos nur noch bei myvideo einstellt, meinetwegen. Aber nichtmal dort mehr einen Code zum Einbetten zur Verfügung zu stellen zeigt halt nur wieder, dass ihr es nicht kapiert. Wisst ihr, es stirbt nicht die ganze Musikindustrie, nur der Industrie-Teil geht zu Ende. Die Musik wird euch überleben. Mit Kondolenzen, PatschBella

httpv://www.youtube.com/watch?v=X_4nHybLblo

Ein Monat Musik – Tag 14 – A song that no one would expect you to love

Und wieder, was erwartet man schon von Jemandem wie mir? Ich meine, ob jetzt Pop oder Oper, Metal oder bajuwarischer Blasmusikpunk, ich wüßte nicht, womit ich die Leute noch überraschen kann. Andererseits, wußtest ihr schon, wie sehr ich die letzten Alben dieses Herrn hier liebe? Weil – Wahnsinn. (Dieses Video. Unfassbar.)


Johnny Cash God’s Gonna Cut You DownMore free videos are here

Ein Monat Musik – Tag 15 – A song that describes you

Ich befürchte, das müssen andere beantworten. Aber hier ist vielleicht der eine Platz für diesen Song, der mir mitten durch meine Seele schneidet und den ich wohl so recht nirgendwo einordnen will.

httpv://www.youtube.com/watch?v=UEW8riKU_tE

Revolution im Allgäu

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Wohin? was? Liebe Ewigkeit! Wonn Unendlichkeit, und du fliehst?

“die Räuber” v. Friedrich Schiller / Theater Kempten 14.04.2010

Tarantino wäre stolz auf die Aufführung. Es wird geschossen, Blut vergossen und in großen Reden von grausamen Plünderungen und Morden berichtet.
Franz Moor ist einem Chuckles-zu-Gutenberg-Lookalike-Contest entstiegen, Amalia trägt brave Punkklamotten und Franz ist der große blonde Mädchentraum mit Idealistenblick.

Er scharrt um sich eine Bande verlorener Jugend und aufrechtem Widerstand, sie tragen Lederjacken und Jeans, erstürmen die Bühne zu Rammstein, Plündern zu Eminem, während Franz schon bei Rock’n’Roll Klassikern schier ausrastet.

Wenn die Bühne nicht langt, zeigen die wahllos rumstehenden Fernseher Bilder von zunächst harmlosen Balgereien die sich, während Spiegelberg vom Sturm eines Klosters erzählt, in böse Schlägerein wandeln wie wir sie aus den Berichten von UBahn-Überfällen kennen.

Sogar die Schreckschußpistolzen funktionieren, weil in dem kleinen Kemptner Saal ihre Lautstärke zur Geltung kommt. Und wenn es einem nach dem anderen erwischt, schleicht sich eine Mischung aus Aufregung und Traurigkeit ins Publikum, weil dafür Platz ist, weil das Esemble weiß wann es Zeit ist einen kleinen Schritt zurück zu treten.

Wenn sie sich um den blutgetränkte toten Roller scharen und schließlich zurück nach Hause kommen wird ihre Rastlosigkeit zur fehlenden Orientierung. Ja wohin den nun mit der Revolte? Und so sterben sie dahin, unprätentiös brutal, bis der Hauptmann Moor – der gefallene Anführer, ein Bündel aus Schuld und Einsamkeit sich niederlegt.

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Die Truppe aus dem Theater Konstanz strahlt ein bisschen zu sehr für das verschlafene Allgäu, sprengt mit ihrer Energie ein wenig die kleine Bühne. Und zurecht bekommt der Darsteller des psychotischen kleinen Bruders ein wenig lauteren Applaus und die rotzige Amalia das Füßestampfen.
Hach, Theater.

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Which brings me to:

Ein Monat Musik – Tag 12

A song from a band you hate

Hass ist ein großes Wort, aber wenn es um die gehypten deutschen Bands und ihr pseudophilosophisches Pädagogengeschwafel geht, werde ich leicht aggressiv. Kettcar, Tomte und, die Schlimmsten, Tocotronic. Ich weiß, ihr alle liebt sie und kennt ihre Texte auswendig.
Es sei euch belassen. Aber um gotteswillen, hört auf, sie mir andrehen zu wollen!

Deswegen hat es auch so lang gedauert und hat es ein bisschen Hilfe gebraucht um folgenden Song zu finden. Den er gehört zu besagtem Stück. Als Karl Moor am Ende da liegt, geschunden ,geschlagen und besiegt vom eigenen Krawallwahn, lässt der Regisseur noch einmal Musik laufen. Und genau da, da ist sie erträglich.

Tocotronic – Kapitulation

httpv://www.youtube.com/watch?v=NYW6mgIN6Pk