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December 14

{Aus dem Reverb 10 -Projekt} Appreciate What’s the one thing you have come to appreciate most in the past year? How do you express gratitude for it? Thing? THING? Nö, Dinge finde ich an sich eher so okay, aber nicht sooo wichtig. Wobei. Es gibt ja so Dinge, die braucht man um das zu finden, wofür man dankbar sein kann. Also Menschen. Jetzt ist es schwierig, durch die Gegend zu laufen und Menschen zu finden, die genauso bescheuert sind wie man selber. Dafür hat irgendjemand das Internet erfunden. Der muss ordentlich bescheuert gewesen sein, hat aber viel Gutes zu verantworten. Und so bin ich neben meinen Freunden hier im "richtigen" Leben und meiner unfassbaren Familie (ich betone das jetzt nochmal, ich bin die harmloseste in meinem Clan.) auch für die vielen, vielen crazy People online sehr dankbar. Die ich auf Twitter gefunden habe und bald schon in der wirklichen Welt heimsuchen werde. (Weißes Rössl! Steaks! Fußballstammtisch! Mit sowas kann man mir tatsächlich Freude machen.) Dass sich diese Menschen manchmal sogar ein kleines bisschen mehr für mich interessieren, als die die grade mit "realem" Leben beschäftigt sind. Oder sie tun zumindest sehr erfolgreich so. Lang ja. Also mir jetzt. Meine Dankbarkeit zeige ich dafür auch auf eher.. seltsame Art. Aber ich glaube, die Menschen an die ich diese Dankbarkeit richte, die verstehen das schon. Die sind ja auch so bescheuert. (Rock on crazy Timeline!) [Ich entschuldige mich bereits an dieser Stelle für alles was ich heute noch zwitschern werde. Es ist wieder #tpmuc. Und ich bin wieder nicht dabei. Schnief.]
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December13

{Aus dem Reverb 10 -Projekt} Action When it comes to aspirations, it’s not about ideas. It’s about making ideas happen. What’s your next step? Oh, die ist einfach. Bachelor-Arbeit schreiben, Job suchen, neuen Lebensabschnitt beginnen. Ich weiß an welchen Ort ich will, in welche Branche und hab eine grobe Idee, wie ich das anstelle. Ha! Ich! Einen Plan!! Zumindest in der Theorie. Praktisch habe ich keine Ahnung was kommt und kann, was untypisch für mich ist, ganz gut damit leben. Nach mir die verdammt Sintflut. Ich war ein unflexibles Kind, ein nicht spontaner Teenager und eigentlich nie so jugendlich wie dieser Tage. Das wird genutzt. Planlosigkeit FTW.
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December 11

{Aus dem Reverb 10 -Projekt} 11 Things - What are 11 things your life doesn’t need in 2011? How will you go about eliminating them? How will getting rid of these 11 things change your life? Ich weiß nicht ob ich auf 11 komme, weil sich viele Dinge, die mich dieses Jahr noch stören im nächsten ohnehin erledigen werden. Alles, was das Studium betrifft hat hoffentlich im nächsten Frühjahr ohnehin ein Ende, aber zählen wir es mal noch dazu.
  • 1- Die unfähige Hochschulverwaltung. Wirklich, ich bin tolerant - aber es reicht.
  • 2- Das prüfungsbedingte Auswendiglernen. ICH KANN ES NICHT UND ES BRINGT MIR NICHTS.
  • 3- Prof. Grimgrim und seine Prüfungen aus der Mottenkiste, Psychoterror inklusive. Medientechnik heute - da sind Analog/Digital-Wandler natürlich wahnsinnig wichtig.
  • 4. Überhaupt PRÜFUNGEN.
  • Wären schonmal vier. Noch 7. Und jetzt muss ich wirklich überlegen. Ja, doch.
  • 5 - Spontanes Einfangen von Minderheitskrankheiten. 2010 bin ich ausnahmsweise verschont geblieben - das wäre auch 2011 ganz nett. Es bleibt auch nicht mehr viel über. Pfeifrisches Drüsenfieber, Meningitis, etc - been there, done that. Ich brauche meine Energie für 2011. Ich hab da so ein Gefühl.
  • Dann natürlich die Dinge, die man immer mit sich rumschleppt, obwohl sie vollkommen unnötig sind. Also oft.
  • 6 - Die ewigen Selbstzweifel. Nicht hübsch genug (And feminism wept!!) dafür, nicht charmant genug hierfür und überhaupt gar nicht so clever, wie immer alle denken - das ist nur die große Klappe. Screw that. I'm coming out as awesome in 2011.
  • 7- Das Rechtfertigen. Der Drang zu erklären warum ich so bin wie ich bin. Mir ist schleierhaft warum ich es tue. Denke ich wirklich, es hilft zu erfahren warum ich so vorsichtig gegenüber Menschen bin? Nein, es hilft nur, wenn ich versuche es abzustellen. Wir alle sind die Summe unserer Erfahrungen, Werte und unserer Umgebung. Wem man das erst erklären muss, für den habe ich grade nicht den Raum in meinem Leben, sorry.
  • 7, oder? Immernoch 4. Ehrlich gesagt, soviel muss ich gar nicht loswerden. Ich lebe mit wenig Krimskrams, ob materiell oder psychologisch. Das kreidet man mir manchmal an. Ich wäre zu eisig, zu sarkastisch, zu faktenorientiert. Aber ich finde das okay. Ich fange tatsächlich an mich okay zu finden. Okay, machen wir was klischeehaftes.
  • 8- Menschen, die sich nur mit mir beschäftigen, weil sie sich irgendeinen Vorteil davon erhoffen. Es sind nicht mehr so viele wie früher, aber sie existieren. Aber zwischen diese und mich Distanz schaffen, das kriege ich hin. Doch, das kann ich.
  • 9 - die Angewohnheit mir zwar die Lebensgeschichten und Dramen aller anderen anzuhören, ohne etwas über mich preis zu geben. Ich meine, das ist schon praktisch - da erzählen einem alle ihre dunkelsten Geheimnisse, aber ich selbst bleibe schön im dunkeln. Was natürlich auch am fehlenden Interesse liegt. Ich glaube, ich brauche ein paar neue Menschen in meinem Leben.
  • 10 - Gelegenheiten nicht mehr verpassen. Gelegenheiten Danke zu sagen. Oder zu sagen, wenn etwas weh getan hat. Nicht warten, sondern gleich raus damit. So ist es leichter, den Kopf immer oben zu behalten.
  • 11 - Ich glaube, es wird Zeit die Trennung von Digital und "real" zu verlieren. Das Unterscheiden meiner "online-Persönlichkeit" und meinem "wirklichen" ich. Was natürlich vom Konzept her schon Blödsinn ist, aber manchmal irgendwie komfortabel erscheint. Weil man sich vielleicht online mehr traut oder ein bisschen mehr rumspinnt ohne schräg angeschaut zu werden. Im Internet wird man nicht angeschaut. Wenn überhaupt gefavt. Gäbe es im "echten" Leben eine Möglichkeit Dinge die Menschen tun oder sagen zu faven, ohne gelbe Sterne zu verteilen (weil, doof irgendwie), viele von uns wären glücklicher. Wir könnten uns den ganzen Tag über gegenseitig sagen, wenn wir grade etwas toll fanden. Und am Ende tun die meisten von uns mindestens einmal am Tag etwas, das jemand anderem hilft oder Freude bereitet. Okay, so sollte es sein. Ich probiere das 2011 mal aus.