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23/03/2010 wichtig ist ja immer auch, was nicht gesagt wird

Aufregung! Hysterie! Wahnsinn. Oder so ähnlich. Denn Montag war ein Wagen des bayerischen Rundfunks an der Hochschule zu Donaugnaden aufgetaucht und fortan wurde im Elfenbeinturm Hof gehalten. Was erst am Dienstag klar wurde: 2 ehemalige Studentinnen hatten die Schnauze voll und sich mit ihren Klagen an die Medien gewandt. Es folgte ein Tag mit Beschwichtigung, dann Halberklärungsemails. Aber natürlich ohne Details. Letztendlich schaffte es die HNU und die allgemein desaströse Bologna-Reform an bayerischen Hochschulen nicht wie geplant in die Tagesthemen. Der Beitrag wird wohl irgendwann demnächst gesendet, vermutlich nachdem einiges geschnitten wird. Und die Studentenvertretung zu Donaugnaden lädt für nächste […]

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22/03/2010 wenn Gehirnzellen leise im Sonnenlicht klirren

Seminararbeitsthema ergattert (grade noch so, um 7:40. Die ersten waren kurz nach halb Sieben da um sich einzutragen. Halb Sieben. Morgens.) : Unterstützung von Planung, Forecast und Budgetierung von IT-Systemen. Ah ja. Dann in einem 7-Stunden Briefing gesessen. Gebrieft worden, bis nichts mehr ging. Seitdem wenig Lust auf Internet. Briefing hat es mir ein klein wenig madig gemacht. Böse Welt.

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19/3/2010 – und ganz langsam bis 102 zählen

Was soll ich mit solchen Tagen anfangen, hm? Da geht man noch ganz wohlgestimmt in die Hochschule zu Donaugnaden um anschließend mit der brutalen Wahrheit konfrontiert zu werden: Seminararbeit ja, gleiche Arbeitszeit für Alle, nein. Dem Herrn Professor ist es lieber, wenn die Sache sich nacheinander und während des Semesters regeln lässt. Ah ja. Und dann auch noch so nebenbei Themenvorschläge wie Data-Warehousing und Frontends erwähnen. DA SOLL MAN DANN IN 5 WOCHEN MAL EBEN SAUBER UND ORDENTLICH WISSENSCHAFTLICH ARBEITEN UND 20 SEITEN SCHREIBEN SOWIE EINE PRÄSENTATION DAZU VORBERREITEN? Fuck that noise. Ihr werdet nie akkreditiert. (freue mich schon sehr […]

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18/03/2010 sunglasses at night

Morgens: Verschwommen. Weiterschlafen. später Vormittag: Aufstehen. Tee trinken. Erinnerungsfetzen der letzten Nacht austauschen. Roiboschtee auf dem Balkon trinken und gottseidank scheint die Sonne in mein Gesicht. später Vormittag: Sonne im Gesicht nur kurz ganz toll. Finde Sonnenbrille nicht mehr. Warte auf passende Gelgenheit einen Testkauf hier recht zu fertigen. Mittag: Suppe. Ja gut, es ist Fertigzeug, aber, mit Schuhbecks Lätschn vorne drauf. Und die Zitronengrassuppe ist toll. Irgendwann noch zum Einkaufen schleppen. Waffeln essen. Ansonsten großzügig nichts tun. Schlafen. Meine Güte, ich wußte doch auch nicht, dass Aperol so hinterlistig sein kann.

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17/03/2010 and one more for the road.

Hallo Welt. Habe Wimpernzange geschenkt bekommen. Habe Angst vor dem Ding. Mein Unterbewußtsein hat das mit einem Alnatura-Beauty-Einkauf kompensiert. (Ringelblumenshampoo FTW) Überhaupt, diese Drogerie-Abteilungen in den Bioläden, das ist doch die reinste Qual für uns Lohas. Alles klingt so nett und riecht gut. Und dazu dieses toootal gute Gewissen dabei. (einen Tag später sollte sich rausstellen, dass es eine gute Idee war gleich noch Tee mit zu nehmen) Und wo ich grad schon so nachhaltig bin: gibt es einen Lobbyisten, der das hier bitte unterstützen würde? Weil, dafür würd ich sogar gern Steuern zahlen. Zuhause hat die Lieblingsmitbewohnerin (genau, die […]

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16/3/2010 – Bella und die Komplexitäten des Lebens

Da wollt ich mich grade mit Amazon versöhnen, da schicken die meinen schmalen Notebook-Kühler und das Italienisch-Buch in einer so überdimensionierten Schachtel – ja kein Wunder, dass es nicht in die Packstation passt! Auf dem Web zu besagter Packstation Version Nr. 1257 von der Szene „Bella hilft fremdem Menschen Kerl bei alltäglicher Widkrigkeit (heute: der Briefmarkenautomat), macht den Fehler zu lächeln und wird penetrant aufgefordert ihre Telefonnummer heraus zu rücken.“ Jungs, ehrlich, funktioniert die Nummer? Insbesondere für die gefühlt 93% von euch, die nur zu Besuch in Deutschland, auf der Durchreise oder grade erst hier angekommen sind? Hundeaugen machen, sich […]

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15/3/2010 – der Tagebuchwahn geht um

Na großartig, da können sich Frau Kaltmamsell und Frau Gröner dann doch auch Influencer schimpfen. Dann probier ich das halt auch mal, mit diesem ominösen Tagebuchbloggen (läuft sowas schon unter grass-roots-movement?) ———————————— Hallo Hochschule zu Donaugnaden, du hast mich wieder. Hattest du auch schon vor einer Woche, da hab ich aber gutgläubigen Erstsemestern noch Weißbier angedreht. Tjaha. Ich hätte in der Zwischenzeit aber mal diese neuen Dozenten googeln sollen. Die beiden heute waren ja beide auf ihre Art … interessant. (und beide mit diesem schlimmen rheinländischen (?) Sprachfehler, der dazu führt, dass Menschen isch nicht mehr aussprechen können, sondern stattdessen […]

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though shall not be boring

Und dann zu merken, dass ich nicht mehr dieses Mädchen bin. Dein Mädchen. Oder etwas in der Art. Weil kaum mehr zu unterscheiden, ob du durch mich hindurch siehst, oder mich mit Absicht gar nicht bemerkst. Am Ende womöglich Angst ,ich könnte zudringlich werden? Als könnte ich harmloser sein. Und dankbarer für die Nichtbeachtung, das Existieren außerhalb des Radars. Weil da jetzt andere meinen Platz eingenommen haben, die mit mehr Esprit streiten, mehr Charme. Und weniger durchschauen, analysieren. Wäre das noch mein Platz, die Ebene wäre längst eine Andere. Gefährlicher, näher. Zu viele Gedanken. Vielleicht habe ich deshalb auch Abstand […]

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Endlich hat der stolze Zyniker wieder Zeit für seine Schachtel

Italienisch lief noch ganz gut. Ich mag italienisch. Ich sollte mehr italienisch in mein Leben integrieren. Die interne Kommunikation .. nun, mein Ehrgeiz wurde mir zum Verhängnis. Ausgang ungewiss. Aber immerhin. Dass noch am gleichen Abend die englischen Verhandlungen abgeschlossen wurden, war für alle Seiten zufriedenstellend. Die Woche war überhaupt eine Kommunikative, wurde die Vertiefung der Unternehmenskommunikation wohl erstmal abgeschlossen. Was ja nicht heißt, dass nicht Teile, also Didakten wiederkehren können. Wie Zombies. Willkommen im intercultural Management. Aber dazu später. Es folgte der Höhepunkt und damit die Niederlage der Kampfwoche in It-Andwendungen und Geschäftsprozesse. Ich weiß ja auch nicht. Wirklich. […]

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_note

hallo Selbst. Na, merkst du was? Sie werden wieder mehr, diese Tage. So wie heute. Wo du dich gerade noch zu einem solchen Briefchen überreden lässt. Weil du grade wieder vorlauter Angst und Grauen und Lebensunwillen nicht weißt wie es weitergehen soll. Mieses Feeling, so vom Gefühl her, hm? Können wir uns für 2010 darauf einigen, dass wir es jetzt einsehen? Dass dieses Getue um Melancholie und Dramatik und deine misanthropische Ader ein bisschen mehr sind, als eine schrullige Eigenart oder eine Art spezieller Lebensstil. Es ist eine Krankheit. Eine, die du dir schon vor ein paar Jahren eingefangen hast. […]