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Schlagwort: tv (Seite 3 von 4)

19/3/2010 – und ganz langsam bis 102 zählen

Was soll ich mit solchen Tagen anfangen, hm? Da geht man noch ganz wohlgestimmt in die Hochschule zu Donaugnaden um anschließend mit der brutalen Wahrheit konfrontiert zu werden: Seminararbeit ja, gleiche Arbeitszeit für Alle, nein.
Dem Herrn Professor ist es lieber, wenn die Sache sich nacheinander und während des Semesters regeln lässt. Ah ja. Und dann auch noch so nebenbei Themenvorschläge wie Data-Warehousing und Frontends erwähnen.

DA SOLL MAN DANN IN 5 WOCHEN MAL EBEN SAUBER UND ORDENTLICH WISSENSCHAFTLICH ARBEITEN UND 20 SEITEN SCHREIBEN SOWIE EINE PRÄSENTATION DAZU VORBERREITEN?
Fuck that noise. Ihr werdet nie akkreditiert.

(freue mich schon sehr auf das Gesicht der Fakultätssekretärin wenn Montag in der früh 30 Studierende vor ihrem Büro stehen um sich in die Themenliste einzutragen. Falls sie überhaupt schon von ihrem Glück weiß.)

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Irgendwie klar, dass der Tag in einer Drogerieabteilung endet, oder? Hey, Wimperntusche ist quasi Teil meiner inneren Ausgeglichenheit. (apropos: ich hab Versucht die Therapeutin zu erreichen, sie hat komische Telefonzeiten, ich arbeite daran). Dazu schlammgrüner Lidschatten, herrlich.

An dieser Stelle eine kritische Frage an meine Leser: Als Frau unter 30 Herrenparfüm tragen, ist das sehr grenzwertig? Weil, ich hab mich ein bisschen in das Neue von Herrn Joop verliebt. Heißt auch so schön: Freigeist. (Kopfnote: Gin. Was soll ich dazu jetzt noch sagen.)

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Deutsche Lektüre braucht Platz, nimmt Raum ein. Nachbarn von Zeit-Lesern wissen schon bevor sie sich im Flugzeug setzen, wem die Armlehne gehört. Dem Leser der Zeit! Er braucht einen Wendeplatz für seine mit Buchstaben beschriebene Tapete, er braucht Raum zum Nachdenken.

Gnihihihihi. Bitte weiterlesen. Dann mitlachen.
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Okay, jetzt muss ich doch über eine Kleinigkeit sprechen.
Manchester.
Manchester fucking United. Und es hallt in meinem Kopf wieder wie die Glockenschläge von BigBen. Ob Marcel Reif sich gleich nochmal ein Nostalgieweinchen aufmacht? Andererseits, es hat ja auch schon hingehauen. Sogar 2001, als sie am Ende den Pokal in der Hand halten. Das war alles sehr, sehr emotional damals. 1999 war ich 15 und es schien so klar, dass der FCB das Ding holen würde. Das hatten mich amerikanische Sportfilme doch seit jeher gelehrt, dass am Ende die Richtigen gewinnen.
Aber das hier war der FC Bayern und nicht die Mighty Ducks. Mir hätte auffallen können, dass Stefan Effenberg kein Typ a la Joshua Jackson war.

Hauptsächlich schuldet Marcel Reif mir und meiner Mutter aber noch mindestens ein Spiel in dem er Bayern loben muss. Hat was mit Eishockey zu tun.

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Gottseidank ist an solchen Freitagen eine neue Folge von Community fällig. Community, das ist so ziemlich das Komischte was das US -Fernsehen seit 30Rock Liz Lemon auf die Welt losgelassen hat. Und ja, hier noch nicht wirklich vollkommen legal zu sehen. Ihr kennt das ja. Und obwohl im Zentrum der smarte Anwalt Jeff steht, stehlen ihm seine Freunde herrlich oft die Show. Ich habe ja ein Faible für Abed entwickelt. (Ja, das ist wirklich Chevy Chase.)

httpv://www.youtube.com/watch?v=b4NcsqSCXCU
httpv://www.youtube.com/watch?v=lvOy5vOan5c

Netzfundstücke für die Woche 48 – Edition: Motivation aus den kleinsten Dingen

November, der 30te , das heißt auf Barbados Nationalfeiertag (wegen Unabhängigkeit von den Briten – das würde ich auch feiern!) und es haben sowohl Sido als auch Heinz-Rudolf Kunze Geburtstag. Make of that what you will.

Das Nerdfundstück der Woche
ist dieses mal eines aus der Schmatzigutifeiniabteilung. Bei foodspotting.com ist noch alles sehr im Beta Alpha-Status, aber es könnte ganz fabulös werden. Hier kann jeder nämlich nicht einfach Restaurants oder Bars bewerten, sondern per Foto gleich mal ganze Menüs anpreisen und empfehlen. Anders herum kann man als User Speisen, die man gut findet als “wanted” eintragen und Appetit entwickeln. Eine Einladung anzufordern ist es auf jeden Fall schon mal wert und ich denke wenn die entsprechende App erstmal da ist, kann der Hype beginnen.

And here’s what separates heroes/
from common folk like you an’ I / the
man they call Jayne, turned ’round
his plane / and let that money hit
sky / he dropped it onto our houses
/ he dropped it into our yards / the
man called Jayne, stole away our pain
/ and headed out for the stars
(source)

Na, wer weiß noch woher das stammt? Das Internet ist großartig, weil einem Niemand vorschreibt was man reinschreibt und was nicht. Und darum gibt es Menschen, die schreiben jede einzele Zeile aus einer Serie mit und stellen sie dann online. Stundenlange Zeitverschwendung beim Nachlesen garantiert – bei Twiz TV.

Mit den Casting-Shows ist das ja so eine Sache. Die sogenannten Paradiesvögel fallen ja oft mehr durch zweifelhaften Kleidungsstil, als durch Talent auf, und grade bei American Idol war es immer noch die beste Alternative ein netter Typ aus dem mittleren Westen mit ein bisschen Country-Charme zu sein. Und dann kam Adam Lambert. (und man möge sich bitte diese offizielle Seite zu Gemüte führen, weil so schlimm Flash-Intros auch sind (I am looking at you, Mediendesignvorlesung!), das hier bringt den ganzen Typ doch sehr gut auf den Punkt.)
Jedenfalls hat der junge Herr mittlerweile ein Debutalbum herausgebracht. “For your Entertainment”. Und normalerweise ist das die Stelle wo man sich als Musikkritiker versucht und etwas dazu schreibt. Nur, in diesem Fall hat das ein Amazon-Bewerter schon so unendlich viel besser getan.

But then… there is Adam Lambert. This man’s mere existence invalidates everything. He’s like the glittery lovechild of Velvet Goldmine and Edward Scissorhands, ridiculous, offensive, and intelligent all at once, and he has somehow landed in the hands of mainstream America. Oh, and he can sing his face off, as evidenced by this record.

Seeing as other music snobs have likely been blindsided in a simlilar way, I have decided to write not a traditional review, but a reassurance of sorts. A manual of how to handle an album you thought you’d never find yourself buying. Sort of like an unsuspecting Adam-addict’s AA meeting.

-Expect to get ‘Music Again’ and/or ‘Sure Fire Winners’ stuck in your head for entire work-shifts at a time. Don’t fight it – just run with it. When someone asks why you’re grinning, shrug and continue humming.

-‘Aftermath’ is cheesier than a block of packaged Velveeta, but as long as you relate the lyrical sentiment to something powerful in your own life, you’ll feel less retarded for screaming along. ‘Sleepwalker’ is similar – an excuse to show off Adam’s `sad voice’. And his sad voice is, well, effectively sad. Don’t listen to this if you’ve been drinking or you might drive your car into a ditch.

(hier ganz lesen)

Bitte komplette Review lesen, dann Album kaufen und glücklich sein.


Gottseidank gibt es noch Menschen wie David Thorne,
der neue Held aller Designschaffenden. Ach was red ich, aller Freelancer und Medienbeschäftigten. Gepostet hat er ja eigentlich nur einen klassischen Emailaustausch zwischen sich und einem, naja, möglichen Kunden. Der wollte mal wieder alles fast gratis möglichst Zackzack. Warum das so amüsant ist? Unter anderem deswegen.

Simons Pie-Chart

Simons Pie-Chart

Und dann war da noch:http://www.beawesomeinstead.com/ Im Speziellen: The Barney Stinson Office Poster Collection. Und jetzt sagt mir ja nicht, ihr wisst nicht worum es geht!

Suit Up!

Suit Up!

Netzfundstücke für Woche 47 – crazy show edition

Damit ihr hier nicht so von Twitter zugekleistert werdet, ich aber weiterhin einen Platz habe, wo ich all die hübschen kleinen Dinge anpreisen kann, die man die Woche über so findet.

  • November, der 22te: Tag der Hausmusik, Volkstrauertag, Scarlett Johannson wird ein Jahr älter. Irgendetwas davon ist ein Grund heute zu feiern.
  • Das Nerdfundstück der Woche heißt dieses Mal Wakoopa und zeigt seinen Sinn erst auf den zweiten Blick. Auf den ersten fragt man sich, was es bringen soll die eigenen Benutzerzeiten von Software und Anwendungen irgendwo zu speichern. Datenschutz, anyone? Andererseits: Über die Empfehl-Funktion und die eigene Statistik sieht man mal, was man tatsächlich braucht an Software. Außerdem – sollte man mal sein ganzes System neu aufsetzen müssen und hat irgendwas vergessen, Wakoopa weiß es noch.
  • Ich folge ja aus meiner Begeisterung für Bones heraus Hart Hanson auf Twitter. Und wenn der Showrunner einer Lieblingsserie auf einen anderen, noch dazu bloggenden Showrunner verweist – da muss doch was dahinter sein. Ist es auch.
    Den Kurt Sutter ist Chef bei Sons of Anarchy (das ich mir dauernd vornehme zu schauen) und erklärt ein bisschen seinen Job.

    I couldn’t imagine running someone else’s show.  First of all, my personality is such — let’s just say I’m not a people person — my idea of diplomacy is a cold stare and a door slam.  I’m not an ingredient you can just mix into any recipe.  Not unless you wanna die a violent gastrointestinal death.  The showrunning gig is so demanding and the pressure is so great, if it wasn’t something I was completely proprietary over, I just couldn’t show up.

    SutterInk: THE SHOW MUST BE RUN.

  • Was woanders Serien über Bikergangs, sind der ARD ja ihre Adligensoaps. Und ich muss sagen, seit die Autoren von Verbotene Liebe beschlossen haben, sich komplett von der Realität zu verabschieden, macht mir diese Gaga-Serie richtig Spaß. Wer aber, wie ich den verwandtschaftlichen Überblick verloren hat, dem kann geholfen werden. Mit einem Stammbaum der Lahnsteins.
  • Es gibt ja Fans und FANS. Wobei bei Twilight, so scheint mir, haben die Letzteren die Oberhand gewonnen. Noch jemand einen Edward-Schatten zum selber an-die-Wand-kleben?
  • Speaking of crazy Shows, die Victoria’s Secret Fashion Show, oder wie ich es seit diesem Jahr nenne: Wir waren ohne Hosen unterwegs, da trug Lady Gaga noch Welche, fanden ja auch wieder statt. Aber Gottseidank kümmern sich die Jezebels um sowas.
  • Und wo wir gerade bei wilden Einlagen mit Kostümen sind. Ich sag mal: Daniel Day-Lewis. Nicole Kidman. Penelope Cruz. Judi Dench. SOPHIA MOTHERFUCKING LOREN, BITCHES. Ihr wollt mehr? Okay, festhalten: MUSICAL.

    Wie soll ich das bis 2010 aushalten, hm, wie???
  • Ach so, mit Feuerzangenbowle natürlich. Wenn mich jemand sucht, ab Montag bin ich hier.
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    Thema von Anders Norén.