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Schlagwort: schmatzigutifeini

27/03/2010 – Einfach mal ja zu Allem sagen

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Manchmal bin ich aber auch.

Erstmal irgendwie bei McFit gelandet. Man stelle sich das vor. Ich. Nächste Woche mit Vertrag. Aaaaah, Konsequenzen. Aber hey, das Studio liegt nur 2 Bushaltestellen von meiner Hochschule entfernt. Könnte gemütlich werden.

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Mit Mitbewohnerin und deren Kumpel Einkaufsapalozza gemacht. Unser Wagen sah aus, als wären 3 Bulemiker aus der Anstalt entflohen. Erstmal Kässpatzen gekocht.

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Und dann: in den Club. Eigentlich mag ich keine Clubs. Die Musik.. naja. Und die Menschen, meh. Aber, besagte Mitbewohnerin ist dort heißverehrte Mitarbeiterin und das hieß für uns: VIP – Treatement. Und dann, geht sowas schonmal. In der VIP-Lounge sitzen, ältere Hip-Hop Grooves hören (Noch nie soviel Notorius BIG an einem Abend erlebt. Ganz großes Kino) und Champus nippen. Nur, dass dieses Zeug mir aber auch immer sofort in den Kopf steigt. Puh.
Die anderen 2 Bulemiker haben anschließend noch Döner gegessen, wo wir Zeitumstellung sei dank, uns wie richtige Profis gefühlt haben, die die Nacht durchmachen. Zuhause dann noch Maultaschen. Yep, we’re that kind of badass.

Aber vielleicht besteht Hoffnung. Wenn ich vor jeden Ausgehen dieses Video anschaue, bekomme ich noch richtig Lust drauf.

httpv://www.youtube.com/watch?v=wKNydTudRYo

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Tag 2: Your least favorite Song.

Meine Abneigung gegen Pophybriden wie diese Ke$ha und einen gewissen David Guetta kennt keine Grenzen. ABER. Es gibt immer so Sachen, die tun besonders weh. Diese Schmerzen habe ich immer wenn Menschen das hier mitgrölen. (ich fasse nicht, das ich das hier verlinke. AAAAARGH.)

P.S.: Ich will jetzt nicht über Fußball reden. Das probieren wir Mittwoch wieder, okay?

The moon and stars seem awful cold and bright

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“Ah, aus der Fledermaus” , mein Vater, im Brustton der Überzeugung.
“Also von Beethoven?” , meine Schwester, die fröhlich und unwissentlich mit Namen um sich wirft.
Im Hintergrund läuft: Die Champagnerarie aus Don Giovanni. 2 Minuten später versucht meine Tante meiner Schwester den Unterschied zwischen Beethovens Gehör – und van Goghs Ohrverlust zu erklären.
Ich schnappe nach Luft und kann kaum noch vor lauter Kichern.

Darum liebe ich Weihnachten. In meinem Bauch haben es sich die Lammstelzen (es ist allen Beteiligten zu spät aufgefallen, dass wir uns da wohl unabsichtlich ein Traditionsessen zugelegt haben) mit den karamelisierten roten Zwiebeln, glasierten Karotten und dem Reis gemütlich gemacht, sie schwimmen im Rupestro (Gourmondo sei dank!), den es dazu gab. (Die Wein-Links sind für … Interessierte)

Das? Sieht absichtlich so aus.
Das? Sieht absichtlich so aus.

Nachdem wir es dieses Jahr wirklich alle geschafft haben, irgendwie keine Zeit zum Geschenkebesorgen zu haben, versprechen wir uns gegenseitig einfach wieder gloriouse Festschlemmereien und mischen unter bissigen Kommentaren Wunschliköre.

Beschäftigung ist genug da. Ich habe eine Mix-CD mit 150 Songs erstellt, die ich für Festtagsrelevant oder Jahresendpassend halte. Also laufen im Hintergrund Shirley Bassey, LaBrassbanda, der Weihnachtssoundtrack zu OC California und ein buntes Gemisch an Opernarien. Das allein sorgt für genug Nachfragen und fröhlichem Künstlerraten.

Mein Löffel bohrt sich durch alle Schichten des Bratapfeltiramisus (so lecker wie es klingt!!) und ich spüle mit Moscato d’Asti nach. Meine Schwester , die erst zum Nachtisch nach ihrer Spätschicht im Haus für Hörbehinderte gekommen ist, hat Wein und Geschichten dabei (Unbeteiligte haben keine Ahnung wie unterhaltsam egozentrische Behinderte sein können. Und das mit voller Absicht.) Der Entertainment-Faktor meiner Blutsverwandschaft überrascht mich doch jedes Jahr aufs Neue. (Allerdings scheint das irgendwie typisch bayerisch zu sein, woanders gets a aso zua)

Während ich später so da sitze, mich durch einen Plätzchenteller (Marzipantaler!) und später Käse mit Obst esse und zuhöre wie sich meine Mutter und meine Tante einen Platz in der Hölle erlästern, frage ich mich, warum andere nicht so viel Spaß an Weihnachten haben. Ernsthaft, wie kann man das nicht lieben?

Gut, vielleicht hat mich der ganze Passo Rosso rührselig gemacht, vielleicht ist mein Hirn von all dem Essen weich geworden, aber wirklich: Weihnachten rockt.

Netzfundstücke Woche 49 – Edition life is hard

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Dezember, der 6te. Nikolaus, natürlich. Aber auch: finnischer Nationalfeiertag, ha! Peter Handke undd Marius Müller Westernhagen haben Geburtstag. Verrücktes Universum.

Nerdfundstück der Woche richtet sich dieses Mal auch an die analoge Nerd-Fraktion. Notizbücher! Jetzt rollt nicht mit den Augen, wir wissen alle wie anfällig wir für die hübschen leeren Seiten sind. Dazu bitte ultraschickes Schreibgerät, da lässt man doch jedes Smartphone liegen. Und das sieht Christian vom Notizbuchblog genauso. Gottseidank. Habenwill. Alles davon.

Glühwein macht mich ja meistens nur so mittelmäßig Gaga. Ist halt oft einfach nicht so gut. Aber es gibt Alternativen. Vorsicht: es folgt ein Werbeblock. Bayern können ja alles. Mittlerweile sogar Whisky. Der wird am Schliersee gebraut und ist ein tolles, malziges Einsteigerfeuerchen namens Slyrs. Und um die Sucht noch zu verstärken gibt es dazu einen brillianten Likör. Jawohl, Likör! Und mit dem kann man tolle Sachen machen.

Bavarian Breeze

Glas: Whisky Tumbler

Zutaten:
– 3 cl SLYRS Whisky Liqueur
– 4 cl Apfelsaft klar
– 4 cl Ginger Ale

Zubereitung:
Zutaten in einen Tumbler mit Eis geben und verrühren.
Mit einem Apfelschnitz garnieren.

(Quelle: Slyrs.de)

Wo ich grade bei Alternativen bin. Manchmal gibt es leider keine. Zum Beispiel beim leidigen Thema Studienfinanzierung. Worüber zu wenig gesprochen wird: Studiengebühren machen ein Studium nicht teuer oder unmöglich, es macht es nur NOCH teurer. Weil man mit Bafög, Studienkrediten und miesen Jobs kaum hinkommt. Miete, Material, etc. Das Bafög ist mittlerweile so kompliziert, dass Studenten oft monatelang ohne Kohle dastehen, sowas darf es nicht mal in Hartz IV geben. Aber mit zukünftigen Akademikern kann man es ja machen. Liebe demonstrierenden Studienkollegen: könntet ihr mal darüber reden? Kann ja nicht nur ein lausiger Artikel beim Spiegel sein.


Der Programmpunkt war euch nicht lustig genug?
Okay. Da hab ich was für euch: “I can be by myself and enjoy the company.” stammt von a) Kanye West oder b) Karl Lagerfeld? Wenn ihr die Antwort wisst, seit ihr bei diesem grandiosen Spiel genau richtig. (ja, ich weiß, von den FugGirls mal wieder)

Und nur um Karl mal zu widersprechen. Das ist eine schöne Frau:

Crystal Renn für die Elle Canada
Crystal Renn für die Elle Canada

Nur: sie läuft unter PLUSE-SIZED-MODEL. zu deutsch ÜBERGRÖßENMODEL.
For the fuck of shit and all that is holy, what?!
Gottseidank ist ihr das mittlerweile egal. Dass es bis dahin aber gedauert hat und ein harter Kampf war, darüber hat sie in sehr gutes Buch geschrieben: Hungry, von Crystal Renn.


Aber die Welt ist ja nicht nur schlecht.
Sondern auch liebenswert bescheuert.


Wo findet man solchen Blödsinn? Naja, bei jetzt.de halt.