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Schlagwort: Video (Seite 7 von 14)

I’m definetly a mad woman with a black box

Und dann kam der April und Ostern und überhaupt , und meine Tagebuchbloglust wandelte sich in Garkeinelust und dann in Geschichtenerzähllust und, here we are now, entertain us, sie kennen das ja.

Außerdem: ScripFrenzy. Jetzt wirklich, ernsthaft. Szenen sind geplant, Charaktere erwacht und gleich anschließend sitzen mein Laptop und ich auf unserem Balkon um zu starten. Tada.

Erzählen wir lieber noch ein paar Song-Geschichten, gell?

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Ein Monat Musik – Tag 6

a Song that reminds you of somewhere

Der war schwierig, denn tatsächlich verbinde ich eher Menschen und Momente mit Musik als Orte. Urlaubsmusik ist per se furchtbar und Konzerte gelten nicht, oder? Aber irgendwann hat es Klick gemacht. Weil, wo habe ich schon so viel Zeit verbracht wie in Krankenhausbetten? Und wie viel neue Musik, wie viele interessante Bands habe ich dadurch schon kennen gelernt?

Damals war es wegen Herb. (mir fällt jetzt erst wieder ein, dass die Einträge dazu noch im alten Blog waren und ich sie nicht mehr wirklich finde, mal suchen. Zur Erklärung: Herb nenne ich den Titannagel in meinem Bein bzw. den anhänglichen Fixateur damals, mit dem besagtes Bein verlängert wurde.) Anyhow, ich lag da und hatte einen Discman und Menschen die mir CDs brachten. Ich weiß nicht mehr auf welcher der Song war, aber in einer dieser Nächte habe ich ihn zum ersten Mal bewußt gehört. Mit Bildern im Kopf und Melancholie. Und es war großartig.

David Bowie – Rock’n’Roll Suicide

httpv://www.youtube.com/watch?v=9jg4ekLG9Zo

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Tag 7 – A song that reminds you of a certain event

Event, der Begriff lässt sich strecken, oder? Weil, es gibt so Momente, die sind ja nur für einen selbst Events. Und wo ich grade schon bei Herb bin, werde ich ohnehin emotional und dann geht es bergab.
Nachdem der Fuß also verlängert, die Zehen begradigt, das Ganze ausgeheilt und die Krücken endlich weg waren, stand ich da. Im Untersuchungsraum der Abteilung Chirugie, Uniklinik, Nußbaumstraße. Es war Frühling, die Sonne schien ins Zimmer. Aber von der ewigen Warterei (ich habe Tage in diesem Warteraum verbracht, no kidding.) war ich so müde, dass ich mich kaum aufraffen wollte.

Aber dann hab ich die Krücken zur Seite gelegt und mich hingestellt. Ich STAND. Auf ZWEI BEINEN. Um nicht zu sagen MIT BEIDEN FÜßEN GLEICHZEITIG AUF DEM BODEN. ZUM ERSTEN MAL IN MEINEM LEBEN. Dafür musste ich fast 20 werden.
Ihr habt ja keine Ahnung was das bedeutet. Ehrlich. Darum erkläre ich das jetzt zum Event. Und im Radio sang Alanis Morisette. Zu der ich sonst keine Beziehung habe, außer, dass ich sie als Gott in “Dogma” sehr cool fand. Aber in dem Moment, da passte das. Seufz.

Alanis Morisette – Thank you Und dann findet man das wunderschöne Video nur mit Untertiteln. Argh.

httpv://www.youtube.com/watch?v=sxueYZLvs48

27/03/2010 – Einfach mal ja zu Allem sagen

Manchmal bin ich aber auch.

Erstmal irgendwie bei McFit gelandet. Man stelle sich das vor. Ich. Nächste Woche mit Vertrag. Aaaaah, Konsequenzen. Aber hey, das Studio liegt nur 2 Bushaltestellen von meiner Hochschule entfernt. Könnte gemütlich werden.

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Mit Mitbewohnerin und deren Kumpel Einkaufsapalozza gemacht. Unser Wagen sah aus, als wären 3 Bulemiker aus der Anstalt entflohen. Erstmal Kässpatzen gekocht.

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Und dann: in den Club. Eigentlich mag ich keine Clubs. Die Musik.. naja. Und die Menschen, meh. Aber, besagte Mitbewohnerin ist dort heißverehrte Mitarbeiterin und das hieß für uns: VIP – Treatement. Und dann, geht sowas schonmal. In der VIP-Lounge sitzen, ältere Hip-Hop Grooves hören (Noch nie soviel Notorius BIG an einem Abend erlebt. Ganz großes Kino) und Champus nippen. Nur, dass dieses Zeug mir aber auch immer sofort in den Kopf steigt. Puh.
Die anderen 2 Bulemiker haben anschließend noch Döner gegessen, wo wir Zeitumstellung sei dank, uns wie richtige Profis gefühlt haben, die die Nacht durchmachen. Zuhause dann noch Maultaschen. Yep, we’re that kind of badass.

Aber vielleicht besteht Hoffnung. Wenn ich vor jeden Ausgehen dieses Video anschaue, bekomme ich noch richtig Lust drauf.

httpv://www.youtube.com/watch?v=wKNydTudRYo

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Tag 2: Your least favorite Song.

Meine Abneigung gegen Pophybriden wie diese Ke$ha und einen gewissen David Guetta kennt keine Grenzen. ABER. Es gibt immer so Sachen, die tun besonders weh. Diese Schmerzen habe ich immer wenn Menschen das hier mitgrölen. (ich fasse nicht, das ich das hier verlinke. AAAAARGH.)

P.S.: Ich will jetzt nicht über Fußball reden. Das probieren wir Mittwoch wieder, okay?

19/3/2010 – und ganz langsam bis 102 zählen

Was soll ich mit solchen Tagen anfangen, hm? Da geht man noch ganz wohlgestimmt in die Hochschule zu Donaugnaden um anschließend mit der brutalen Wahrheit konfrontiert zu werden: Seminararbeit ja, gleiche Arbeitszeit für Alle, nein.
Dem Herrn Professor ist es lieber, wenn die Sache sich nacheinander und während des Semesters regeln lässt. Ah ja. Und dann auch noch so nebenbei Themenvorschläge wie Data-Warehousing und Frontends erwähnen.

DA SOLL MAN DANN IN 5 WOCHEN MAL EBEN SAUBER UND ORDENTLICH WISSENSCHAFTLICH ARBEITEN UND 20 SEITEN SCHREIBEN SOWIE EINE PRÄSENTATION DAZU VORBERREITEN?
Fuck that noise. Ihr werdet nie akkreditiert.

(freue mich schon sehr auf das Gesicht der Fakultätssekretärin wenn Montag in der früh 30 Studierende vor ihrem Büro stehen um sich in die Themenliste einzutragen. Falls sie überhaupt schon von ihrem Glück weiß.)

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Irgendwie klar, dass der Tag in einer Drogerieabteilung endet, oder? Hey, Wimperntusche ist quasi Teil meiner inneren Ausgeglichenheit. (apropos: ich hab Versucht die Therapeutin zu erreichen, sie hat komische Telefonzeiten, ich arbeite daran). Dazu schlammgrüner Lidschatten, herrlich.

An dieser Stelle eine kritische Frage an meine Leser: Als Frau unter 30 Herrenparfüm tragen, ist das sehr grenzwertig? Weil, ich hab mich ein bisschen in das Neue von Herrn Joop verliebt. Heißt auch so schön: Freigeist. (Kopfnote: Gin. Was soll ich dazu jetzt noch sagen.)

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Deutsche Lektüre braucht Platz, nimmt Raum ein. Nachbarn von Zeit-Lesern wissen schon bevor sie sich im Flugzeug setzen, wem die Armlehne gehört. Dem Leser der Zeit! Er braucht einen Wendeplatz für seine mit Buchstaben beschriebene Tapete, er braucht Raum zum Nachdenken.

Gnihihihihi. Bitte weiterlesen. Dann mitlachen.
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Okay, jetzt muss ich doch über eine Kleinigkeit sprechen.
Manchester.
Manchester fucking United. Und es hallt in meinem Kopf wieder wie die Glockenschläge von BigBen. Ob Marcel Reif sich gleich nochmal ein Nostalgieweinchen aufmacht? Andererseits, es hat ja auch schon hingehauen. Sogar 2001, als sie am Ende den Pokal in der Hand halten. Das war alles sehr, sehr emotional damals. 1999 war ich 15 und es schien so klar, dass der FCB das Ding holen würde. Das hatten mich amerikanische Sportfilme doch seit jeher gelehrt, dass am Ende die Richtigen gewinnen.
Aber das hier war der FC Bayern und nicht die Mighty Ducks. Mir hätte auffallen können, dass Stefan Effenberg kein Typ a la Joshua Jackson war.

Hauptsächlich schuldet Marcel Reif mir und meiner Mutter aber noch mindestens ein Spiel in dem er Bayern loben muss. Hat was mit Eishockey zu tun.

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Gottseidank ist an solchen Freitagen eine neue Folge von Community fällig. Community, das ist so ziemlich das Komischte was das US -Fernsehen seit 30Rock Liz Lemon auf die Welt losgelassen hat. Und ja, hier noch nicht wirklich vollkommen legal zu sehen. Ihr kennt das ja. Und obwohl im Zentrum der smarte Anwalt Jeff steht, stehlen ihm seine Freunde herrlich oft die Show. Ich habe ja ein Faible für Abed entwickelt. (Ja, das ist wirklich Chevy Chase.)

httpv://www.youtube.com/watch?v=b4NcsqSCXCU
httpv://www.youtube.com/watch?v=lvOy5vOan5c

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Thema von Anders Norén.