Donnerhall(en)

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Schlagwort: konsumterror (Seite 2 von 2)

Lieber Amazon – Kundenservice

ich habe eine Frage zu meiner Bestellung mit der Nummer xxx-xxxxxxx-xxxxxxx.

Passiert ist Folgendes: Da es mehrere Artikel sind, wurden sie wohl zusammen in ein großes Paket gepackt. Zu groß für die Packstation an die ich sie liefern lassen wollte. (und mir ist völlig klar welche gute und umweltschützerische Absicht hier ursprünglich verfolgt wurde.)

irgendwo, weit draußen

Nicht das Original Industriegebiet, aber immerhin


Daraufhin belässt die DHL ein solches Paket (weil amazon Prime-Versand) in ihrem Lager, anstatt das Paket wenigstens in die nächste Post-Filiale zu geben.(O-Ton Mitarbeiterin am Telefon: “Mit der Post haben wir nix zu tun.” Ah ja. Gut zu wissen.) Gerade in diesem Fall, wo sich besagtes DHL-Lager in einem Industriegebiet, irgendwo in Neu-Ulm befindet und die Packstation bzw. die Postfiliale mitten in Ulm, ist es mir unter der Woche kaum möglich, mein Paket abzuholen.

Im übrigen ist auch die CO2 – Ersparnis durch weniger Verpackung vollkommen dahin, wenn ich mich mit einem Auto ins Industriegebiet begeben muss, um es abzuholen. Wohingegen ich das Paket von der Packstation mit der Straßenbahn holen könnte. Sie verstehen … ?

Es wäre also, auch in Zukunft von Vorteil, wenn Amazon bei Bestellungen für die Packstation ein wenig darauf achtet, ab wann ein Paket zu groß für eine solche ist, um Kunden wie mir den zusätzlichen Aufwand zu ersparen. (Ich meine wirklich, waren sie schon einmal in den Randgebieten von Neu-Ulm? Das ist nicht nur Aufwand, das ist Zumutung.)

Ich werde im Übrigen nicht dazu kommen, das Paket im Industriegebiet irgendwo im Neu-Ulmer Hinterland abzuholen und es wird Ende der Woche zurück geschickt.Vielleicht ist es dann möglich mir meine Bestellung in 2 oder 3 Paketen die in einer Packstation Platz haben zukommen zu lassen.

Übrigens: Bevor sie fragen warum ich das Paket nicht einfach an eine Adresse liefern lasse, lassen sie mich mit einem Wort antworten: Studentenwohnheim. Nichts ist sicher. Meine Packstation ist quasi teil meines Freundeskreises.

Es wäre schön, wenn meine Email anderen Kunden das Leid der Industriegebiete erspart.

mit besten Grüßen

PatschBella

Nein, ich sympathisiere nicht wirklich mit der Post, DHL oder sogar Amazon. Die sind nur praktisch.

Netzfundstücke Woche 49 – Edition life is hard

Dezember, der 6te. Nikolaus, natürlich. Aber auch: finnischer Nationalfeiertag, ha! Peter Handke undd Marius Müller Westernhagen haben Geburtstag. Verrücktes Universum.

Nerdfundstück der Woche richtet sich dieses Mal auch an die analoge Nerd-Fraktion. Notizbücher! Jetzt rollt nicht mit den Augen, wir wissen alle wie anfällig wir für die hübschen leeren Seiten sind. Dazu bitte ultraschickes Schreibgerät, da lässt man doch jedes Smartphone liegen. Und das sieht Christian vom Notizbuchblog genauso. Gottseidank. Habenwill. Alles davon.

Glühwein macht mich ja meistens nur so mittelmäßig Gaga. Ist halt oft einfach nicht so gut. Aber es gibt Alternativen. Vorsicht: es folgt ein Werbeblock. Bayern können ja alles. Mittlerweile sogar Whisky. Der wird am Schliersee gebraut und ist ein tolles, malziges Einsteigerfeuerchen namens Slyrs. Und um die Sucht noch zu verstärken gibt es dazu einen brillianten Likör. Jawohl, Likör! Und mit dem kann man tolle Sachen machen.

Bavarian Breeze

Glas: Whisky Tumbler

Zutaten:
– 3 cl SLYRS Whisky Liqueur
– 4 cl Apfelsaft klar
– 4 cl Ginger Ale

Zubereitung:
Zutaten in einen Tumbler mit Eis geben und verrühren.
Mit einem Apfelschnitz garnieren.

(Quelle: Slyrs.de)

Wo ich grade bei Alternativen bin. Manchmal gibt es leider keine. Zum Beispiel beim leidigen Thema Studienfinanzierung. Worüber zu wenig gesprochen wird: Studiengebühren machen ein Studium nicht teuer oder unmöglich, es macht es nur NOCH teurer. Weil man mit Bafög, Studienkrediten und miesen Jobs kaum hinkommt. Miete, Material, etc. Das Bafög ist mittlerweile so kompliziert, dass Studenten oft monatelang ohne Kohle dastehen, sowas darf es nicht mal in Hartz IV geben. Aber mit zukünftigen Akademikern kann man es ja machen. Liebe demonstrierenden Studienkollegen: könntet ihr mal darüber reden? Kann ja nicht nur ein lausiger Artikel beim Spiegel sein.


Der Programmpunkt war euch nicht lustig genug?
Okay. Da hab ich was für euch: “I can be by myself and enjoy the company.” stammt von a) Kanye West oder b) Karl Lagerfeld? Wenn ihr die Antwort wisst, seit ihr bei diesem grandiosen Spiel genau richtig. (ja, ich weiß, von den FugGirls mal wieder)

Und nur um Karl mal zu widersprechen. Das ist eine schöne Frau:

Crystal Renn für die Elle Canada

Crystal Renn für die Elle Canada


Nur: sie läuft unter PLUSE-SIZED-MODEL. zu deutsch ÜBERGRÖßENMODEL.
For the fuck of shit and all that is holy, what?!
Gottseidank ist ihr das mittlerweile egal. Dass es bis dahin aber gedauert hat und ein harter Kampf war, darüber hat sie in sehr gutes Buch geschrieben: Hungry, von Crystal Renn.


Aber die Welt ist ja nicht nur schlecht.
Sondern auch liebenswert bescheuert.


Wo findet man solchen Blödsinn? Naja, bei jetzt.de halt.