wurfpuschel

20 Sachen über mich

Kaum passt man einmal nicht auf, wird einem ein Stöckchen an den Kopf geworfen. Ja gut, dann.

  1. Ich mag keine Gurken. Wirklich nicht. Weder kleine saure noch die großen und ich schmecke sie auch aus allem heraus. Bäh.
  2. Ich hatte noch nie Liebeskummer. Klingt komisch, is aber so. Was natürlich auch mit meiner Beziehungsunfähigkeit zusammen hängt. Aber was soll ich machen, es langt ja oft gerade so zum verlieben, kaum zum beinander sein geschweige denn zum dramatischen Trennen.
  3. Trotzdem ist mein innerer Monolog unfassbar kitschig. Es ist absurd und gern dramatisch. Da können herzgebrochene Serien-Ärztinnen einpacken. Alle.
  4. Dazu passt, dass ich mich zu oft an die Namen derer erinnere, die gemein zu mir waren und regelmäßig die vergesse, die es gut gemeint haben. Ich erinnere mich an das Mädchen aus der siebten, die mir das Leben zur Hölle gemacht hat und den Verräter aus dem Studium. Aber viele, mit denen ich mich gut unterhalten habe, sind nur noch Schatten in meiner Erinnerung.
  5. Ich sehe aus wie mein Vater, nur ohne Schnauzer. Der sieht eigentlich aus wie seine Mutter, nur mit Schnauzer. Und wie der verschrobene Cousin von Tom Selleck.
  6. Ich habe praktisch keinen Orientierungssinn und neige dazu, die Bahn für Verspätungen verantwortlich zu machen, obwohl ich nur an der Kreuzung falsch abgebogen bin und im falschen Stadtteil…jedenfalls, keinerlei Ahnung davon.
  7. Wenn ich Rachephantasien habe, dann detailreich und inklusive den Gedanken daran, wie das juristisch ausgehen könnte. Ich bereite im Geiste manchmal schon meine Verteidigungsstrategie vor.
  8. Ich bin eher größenwahnsinnig.
  9. Weil ich Angst davor habe, Durchschnitt zu sein. Nicht meinetwegen, sondern wegen Leuten, die aus mir unbekannten Gründen denken, aus mir sollte mal irgendetwas werden. Vielleicht ein Wandschrank, oder so.
  10. Von allen Sachen, die ich wegen der kleinen Sache an meinem Fuß nicht kann, vermisse ich nur das Tanzen. Gut, Rennen und Springen wäre manchmal praktisch, aber nicht notwendig. Wenn ich glückliche Menschen beim Tanzen sehe, zieht es mir aber manchmal ganz schön das Herz zusammen. Was doof ist, weil ich gehen kann und gestikulieren und das ist mehr als viele andere.
  11. Ich habe meine Locken ganz lange regelrecht gehasst und sie ausgebürstet. Während meiner Pubertät sah ich entsetzlich aus, weil sie dauernd abstanden. Elmar (!) nannte mich in der sechsten Klasse deswegen mal Klobürste. Das hab ich dem Wicht nie verziehen.
  12. Ich bin besser im Beschenken oder große Emails schreiben, die ich mitten in der Nacht abschicke, als hinzugehen und Danke oder Entschuldigung zu sagen.
  13. Ich ordne ALLES. Mein Leben, meine Unterlagen, fremde Bücherregale und wenn es sein muss die gschlamperten Verhältnisse meiner Mitmenschen.
  14. Ich habe eine Art sechsten Sinn für die Schwachstelle anderer Menschen, wenn es sein muss. Dann kann ich mit wenigen Worten sehr brutal verletzen. Es ist meine last defence, wie man so sagt, wenn ich wütend bin, aber am Grund der Wut nichts ändern kann.
  15. ‘them teeth are fucked. Also meine. Irgendwo zwischen der zu groß geratenen Zahnspange, die die Substanz ruiniert hat und meinen komischen Anlagen (mir fehlen die gleichen Eckzähne wie Jürgen Vogel. Nur habe ich noch einen Milchzahn davon), müsste ich einen Kleinwagen investieren um ein halbwegs vorzeigbares Gebiss mein eigen nennen zu können. Ich nenne es britisches Flair.
  16. Ich kann viel, viel besser alleine sein als unter Menschen. Manchmal erfinde ich komplizierte Geschichten um A zu sagen, dass ich bei B bin und B, dass ich bei A bin (die dürfen sich halt nicht kennen), nur damit ich meine Ruhe habe.
  17. Aber sonst flüchte ich mich gern in die Wahrheit. Die schockt so schön. Wer mich nach meiner Meinung fragt BEKOMMT SIE AUCH. (Das hat jetzt alle sehr überrasche, ne?)
  18. Ich bin nicht gut mit Umarmungen. Ich zucke zusammen, selbst wenn Freunde mich spontan berühren. Ich weiß nicht woher das kommt, ich bin auch wirklich, ganz sicher, nicht so kaputt oder diagnostizierbar wie das klingt, aber, nun. Zuletzt sind mir diverse Menschen begegnet deren Habitus man als unabsichtliche Konfrontationstherapie betrachten könnte. Langsam, ganz langsam gewöhn ich mich daran.
  19. Sehr oft denke ich sehr detailiert darüber nach, wie ich eine neue Identität annehmen könnte, um von vorn anzufangen. (Momentaner Favorit: Ein Buch-Cafe irgendwo in Wales.)
  20. Fakten über mich selbst zusammen suchen, stürzt mich in seelische Krisen. Weil es droht, im Seelenstrip zu enden. Oder nicht quirky genug zu sein. Oder zu quirky. Oder komplett uninteressant. Gnah.

This is how I work

Eine meiner Lieblingsreihen im Internet ist “This is how I work” beim Gawker-Blog Lifehacker.

Nun gibt es bei den deutschen Bloggern einige, die sehr fleißig und organisiert sind, es gibt die hin-und-wieder-Blogger *hüstel*, die Foodblogger und wahrscheinlich noch einige andere Typen die mir nicht einfallen. Da würde es mich bei einigen sehr interessieren, wie sie denn so arbeiten. Was sie in welcher Form lesen, welche Programme sie so benutzen und vor allem, wie sie das Bloggen zeitlich unterbringen.

Als unqualifizierte Gemischtwarenbloggerin mit regelmäßigen Pausen bin ich natürlich prädestiniert, um damit anzufangen. Damit das ganze eine gewisse Struktur hat, ist es an den originalen Lifehacker-Fragen orientiert, gewissermaßen ein Interview mit mir selbst.

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Bloggerinnen-Typ: Gemischtwaren mit Sportregal und rantigen Anfällen
Gerätschaften digital: HTC Desire mit dem selbst-geflashten Android-ROM Miui / HP Laptop G62 mit aktueller Linux Mint-Installation / momentan MP3-Player-los (how did that happen?!)
Gerätschaften analog: Notizbuch Leuchtturm 1917 (hardcover/A5/rot/punktlinierung), Zweitnotizbuch Sigel Conceptum (softcover/rot/A5/kariert) 1 in beiden schreibe ich am liebsten mit den Triplus-Schreibern von Staedtler. (Das Vierer-Set kommt immer in die Handtasche. Ohne etwas zu schreiben kann ich nicht aus dem Haus gehen.)
Arbeitsweise: fokussiert

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

Im Maschinenraum der Donnerhallen gluckert eine WordPress-Installation mit zu vielen Plugins. Nicht mehr verzichten möchte ich auf FD Footnotes und Scripts Gzip. Das eine verschönert meine Einschübe, das andere erhöht die Performance des Blogs dramatisch.
Das Bloggen selbst beginnt erstaunlich oft noch auf Papier, nämlich in meinem Notizbuch. Als Pendlerin gehört es zu meiner festen Ausstattung und ich ernte manchmal komische Blicke, weil ich es überhastet rausziehe und darin herum kritzele. Blogideen die ich am PC habe, werden schnell in einem .txt-File gespeichert und das in die Dropbox geschoben. Damit ist es sicher und ich kann überall daran weiterwerkeln. Die Dropbox ist sowieso ein einziger Lebensretter.
Für die Bookmark-Verwaltung suche ich noch nach DEM Weg. Schöne Artikel empfehle ich momentan bei Quote.fm und über ein IFTTT-Rezept (was für ein großartiges Tool!) landen sie in einem festen Evernote-Notizbuch. Was ich online finde und irgendwie später verwerten will, kommt zuerst in meinem Pocket-Account (vormals Read it later). Also auch Zeug das via Twitter, Facebook oder in meinem Reader landet und ich erst später sehen will.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Buchstäblich überall. Das ist der Vorteil am Dasein als Gemischwarenbloggerin. Fragt man meine Leser, scheinen sie ein besonderes Faible für die sehr bayerischen, familienbezogenen Anekdoten zu haben. Das ist ein bisschen mein Metier. Aber die Bloggerei ist auch prima um angestaute Aggressionen abzubauen. Im Gegensatz zu früher blogge ich weniger wahllos und überlege mir, ob ich zu einem aktuellen Reizthema etwas zu sagen habe. Wenn ich zum Beispiel über Feminismus reden will, dann am liebsten zwischen den Scheitelpunkten irgendwelcher Memes.
Außerdem hat meine komplette Familie einen an der Klatsche, das hilft.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet

Ich kann nur nochmal IFTTT loben. Zwar fehlen mir seit der twitterschen API-Zickigkeit ein paar Rezepte, aber für die Möglichkeiten die Dropbox zu befüllen oder Sachen automatisch in Evernote zu speichern bin ich unglaublich dankbar. Und Feeds. You hear that Google? Mein Feedreader ist die erste Anlaufstelle am Morgen und die letzte am Abend für alles was mich interessiert. Auch Podcast- und Vlog-Abos landen darin, weil ich so an neue Episoden erinnert werde.
Als Linux-Mädchen bin ich ein großer Tastatur-Shortcut-Fan.
Completely unrelated: Ich bin die Königin der improvisierten Pasta-Saucen – und zwar ganz ohne Fertigzeug.
Außerdem kann ich länger sinnlos im Internet surfen, seit ich weniger einkaufe. Biogemüse-Kiste, Nudel&Reis-Abo von Gourmondo, Putz- und Toilettendinge schickt Amazon und ich gehe stattdessen mit Begeisterung in Buchläden.
Ich automatisiere wo ich kann. Meine Email-Inbox, meine Twitter-Filter, die nach Farben geordneten Klamotten im Schrank – das alles gehört zu meinem natürlichen Hang zur Ordnung, befürchte ich. Ich mag Systeme.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche

Das ewige Thema. Ich glaube, es gibt nicht viele, die ich nicht probiert habe. TeuxDeux, Wunderlist, Workflowy (das ich immer noch für Gedankensammlungen zu Projekten nutze) und momentan Todoist. Letzteres könnte sich den dauerhaften Platz erkämpft haben, ich überlege sogar mir eine Pro-Version zu kaufen. Es ist simpel, bietet aber viele Funktionen, sieht übersichtlich aus und lässt sich schön mit anderen Diensten wie Gmail oder dem Kalender verbinden. Eine gute To-Do App für mich muss gleichzeitig auch in der Lage sein einzelne Gedankenblitze oder Begriffe schnell festzuhalten.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?

Zählen Wasserkocher und Korkenzieher? Was ist der Blogger schon ohne Tee und Wein. Grundsätzlich bin ich ein Fan vom so-wenig-Technik-wie-möglich-Prinzip. Einfach weil alles ständig aufgeladen werden muss oder ein Netz braucht, um zu funktionieren. Mein Notizbuch oder ein Roman tun das nicht. Genauso wie mein Hängeregister, in das wirklich der komplette, allerdings gut sortierte, Papierkram meines Lebens kommt. Andererseits gehöre ich zur immer-auf-alles-vorbereitet Fraktion. 2An meinem Schlüsselanhänger ist eine kleine Taschenlampe und ein Flaschenöffner, in meinem Kosmetiktäschchen neben Pinzette und Nagelfeile sogar ein Adapter für eine Handyspeicherkarte. Und ja, es befindet sich ein Dietrich-Set auf einer meiner Amazon-Wunschlisten.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Hat wieder nichts mit Bloggen zu tun, aber apropos Amazon-Wunschlisten: Schenken. Wirklich, da habe ich sogar einen gewissen Ruf. Ich habe ein halbes Dutzend Listen auf denen ich Ideen und potentielle Geschenke für Freunde und Familie bewahre. Ich schreibe mir Bemerkungen zu Wünschen auf und baue am liebsten noch einen Insider-Gag ein. Daraus kann man eventuell den Schluss ziehen, dass meine Beobachtungsgabe gar nicht schlecht ist. Eventuell.
Was das Bloggen angeht, arbeite ich an meiner Furchtlosigkeit – auch und gerade, wenn ich eine kontroverse Meinung habe. (Überraschend, ich weiß.) Ich glaube, ich nutze meine Zeit in Zügen auch ganz gut. Annähernd mein kompletter Konsum von Büchern und Podcasts findet unterwegs statt und dazwischen mache ihr mir seitenweise Notizen. Wenn ich ins Büro komme, habe ich meistens schon drei neue Ideen. Das hilft beim morgendlichen Start.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Ich LIEBE 8tracks und da besonders die Instrumentalmixe – wilde Mischungen aus Klassik, Soundtracks und Peter Gabriel.Aber auch für eine Pause mit Nostalgie-Pop aus meiner Jugend (Girlpower!). Je nach Stimmung mache ich auch meinen Banshee-Player auf und lasse mir anhand eines Track eine Playlist zusammenstellen. Besonders praktisch, wenn ich sauer bin und beim Rant-schreiben nach Bässen verlange. Grundsätzlich arbeite ich besser mit einem bisschen Geräuschen und Musik um mich herum, als in vollkommener Stille. Vor kurzem habe ich die perfekte Geräuschkulisse gefunden: Simply Rain. Einfach den Donner aufdrehen und es schreibt sich von selbst. Die App hilft mir mittlerweile sogar in schlaflosen Nächten.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall(Ironie funktioniert in Fragebögen echt nicht)?

Einerseits: Eule. Ich schlafe gern lang und komme so gegen 17:00 nach einem Nachmittagstief auf meine beste Betriebstemperatur. Was natürlich ungünstig ist. Andererseits beobachte ich eine interessante Reaktion auf sehr frühes Aufstehen bei mir. Nachdem ich eine halbe Stunde rumgrantle, entscheidet sich mein Hirn für eine Trotzreaktion und ich arbeite überdurchschnittlich schnell auch unangenehme Aufgaben weg. Eventuell bin ich mit Dunkelheit um mich herum einfach besser als bei Sonnenlicht. [Vampir-Witz hier einfügen]

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Ich bin großmäulig, ein bisschen egomanisch und dabei in höchstem Maße introvertiert. Ja, das geht. Weil mich diese extremen Ausreißer ins Extrovertierte unfassbar viel Kraft kosten. Und mich daran erinnern, warum ich eigentlich nur eine begrenzte Zahl von Menschen für einen überschaubaren Zeitraum ertrage. Mir ist es oft zu laut und zu schnell und ich brauche Zeit um über Dinge nachzudenken. Das ist auch das beste am Bloggen – man macht es allein und reflektiert nur die eigenen Gedanken. Mein Blog, meine Sandkiste, meine Regeln. Der Traum jedes introvertierten Menschen mit überdurchschnittlichem Mitteilungsbedürfnis.
Ich habe kein Problem damit vor einer großen Gruppe zu sprechen (Ich powerpointe auch gern alles in Grund und Boden), aber bei einer Party mit jemandem Smalltalk betreiben? Umgotteswillenichhabangst.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Hm. Vom Pensum her: Der Buddenbohm und die Kaltmamsell. Und Anne, weil sie irgendwie alles verbloggt, was ihr so passiert Kiki wäre toll. Und die Produktivitätsweltmeisterin CucinaCasalinga. Aber gern so viele wie möglich.

Der beste Rat den du je bekommen hast?

“Große Gesten gehen nur, wenn du es ernst meinst. Kein Abwarten, kein Zögern. Aber einer guten Show kann niemand widerstehen – dann darfst du dir alles erlauben.” und “Keep on moving.”

Noch irgendwas wichtiges?

Man kann nie zuviel aufschreiben.

  1. Es existieren dritt- , viert- und fünft-Notizbücher. Natürlich. Außerdem ein paar Ringbücher und Reporterblöcke. Totes Holz FTW!
  2. Deswegen müsste hier eigentlich auch noch mein Etiketten-Drucker erwähnt werden. Meine Liebe zum Ordnen und Systematisieren hat durchaus einen gewissen Härtegrad erreicht.

Bundesligafragebogen 2012 /2013

(Fragebogen 2011/12, oh war ich vorsichtig optimistisch. Wußte ja keiner, wie schlimm es werden würde. Via Pleitegeiger.)

Dein Verein heißt:
    FC Bayern München. forever number one (Lasst mich!)
Wie lautet das offizielle Saisonziel, sofern es bekannt ist?
    Meister werden. Mindestens. Pokal wäre gut. Und die Champions League… nun ja, ich mag noch nicht drüber reden.
Wie lautet DEIN Saisonziel für deinen Verein oder deine Vereine?
    Meister werden. Pokal gewinnen. Irgendwie ins Champions League Endspiel in London kommen. Dortmund besiegen, so oft sich die Gelegenheit bietet. Bescheidenheit ist für die anderen.
    Am 19. Mai diesen Jahres hat der beste Verein von allen mein Herz gebrochen. Ich verlange Wiedergutmachung! Zefix.
Welchen Spieler hätte deine Mannschaft in der Pause lieber nicht abgegeben?
    Bissl schad isses um Olic, war ein guter Mann. Und eigentlich hätte Petersen mehr Zeit verdient gehabt.
Welchen Spieler hätte deine Mannschaft besser verkaufen sollen?
    Ach, der Kader war wirklich nicht zu groß und solange sie nicht zicken bin ich da ziemlich tolerant.
Wen hätte deine Mannschaft diese Saison lieber NICHT gekauft?
    Ich war eigentlich kein Fan vom Mandzukic-Deal. Und auch ohne Pizarro hätte ich gut lebe können. Jetzt hat Schnucki Aua und vielleicht ist es gar nicht sooo doof noch ein paar Stürmer in der Hinterhand zu haben.

    I am however, still on the fence about Matthias ‘Voldemort’ Sammer.

Wer von den neuen Spielern wird deiner Mannschaft am besten helfen?
    Spielerisch schwer zu sagen. Ich mag Dante sehr (endlich wieder eine ordentliche Frisur in der Verteidigung!) und Shaquiri hatte mich ja schon beim ersten Lächeln. Der kleine Kampfkeks. (Danke Frau Gröner für diese Vokabel!) Die könnten entscheidend dafür sein, dass sich die Mannschaft stimmungsmäßig wieder berappelt. Das vergangene Jahr war … hart. Mache mir ein bisschen Sorgen, dass der Kern der Mannschaft ein kleines Trauma davon getragen hat und hoffe, dass die neuen einfach bisschen Schwung reinbringen.
Wie wirst du in dieser Saison deine Mannschaft unterstützen?
    I’ll keep the faith. (Ehlich, mehr ist grade noch nicht drin.)
Wie findest du das neue Trikot Deiner Mannschaft?
    Zuerst fand ich das Gold doof. Daraufhin meinte mein Verein ‘Ha, das können wir noch schlimmer!’ und heraus kam Infrared. Das ist keine Farbe, das ist ein Zustand. Und ich mag ihn nicht.
Welcher Stürmer wird die Torjägerkanone holen?
    Paging Dr. Müller-Wohlfahrt. Komm, mach Schnucki heile, der hat was zu tun!
Welcher Trainer wird als erstes gefeuert?
    Ja gut, die Sache ist die. Herr Fink war mal Bayern-Spieler. Ich sehe ihn also ungern versagen und, äh, wünsche ihm alles gute. Ansonsten? Puh, mal schaun wie Babbel wirklich in Hoffenheim klar kommt. Oder ausgerechnet Veh in Frankfurt. Ein kleiner Teil von mir hofft auf ein großes Peng in Wolfsburg und Felix Magath. (I KNOW)
Welche Mannschaft wird das erste Tor der Saison schießen?
    Bremen muss an seinem Karma arbeiten. (Wiesenhof! Fucking Hell, Wiesenhof! SRSLY?) Es würde sich anbieten gegen die Bienja Majas ein Tor zu machen. Just saying.
Welche Mannschaften SOLLTEN absteigen?
    Für mein Seelenheil? Borussia Dort…Ja, okay, ich hör schon auf. Hm. Ohne Köln und Kaiserslautern ist es schwer irgendwen gar nicht zu mögen. Frankfurt vermutlich. Und die Verbindung Bundesliga /Düsseldorf scheint auch eher … unglücklich. Und, äh, Hoffenheim?
Welche Mannschaft wird Meister?
    Mia. MIA. ZEFIX NUMOINAND, BAYERN MÜNCHEN.
Wenn du nicht im Stadion bist, wo wirst du die Spiele sehen?
    Nach der ZU aufregenden letzten Saison hoffe ich möglichst viele Spiele allein verfolgen zu können. Ich will keine Meinungen, ich will keine Kritiker, ich will einfach nur ein Spiel sehen und merken, wie alles verheilt. (Ich? Mir die letzte Saison zu Herzen genommen? Ach was!)
Wie sehr vermisst du die Bundesliga auf einer Skala von 1 bis 10 – wobei bei 1 so ziemlich keine Träne nach der Bundesliga verdrückt wird und 10 quasi bedeutet, dass du ernste Entzugserscheinungen hast?
    Ich bin die fleischgewordene Ambivalenz. Ein Teil von mir will, dass es SOFORT wieder losgeht und wir über nichts anderes mehr reden, aber die andere Hälfte ist immer noch verstört und besorgt und hat grade ein bisschen die Schnauze voll und freut sich, dass es bald wieder mehr Eishockey im Free-TV gibt.
Wird es eine spannende Saison für Deine Mannschaft?
    Bitte, bitte nicht. Bitte.