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Schlagwort: gefühlsduselei

dann doch noch: weihnachten, oder so

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Dieses Weihnachten werden wir Einer mehr sein. Ich könnte jetzt die elende Geschichte dieser Person erzählen, aber wozu das alles. Eine junge Frau, von den Eltern verstoßen, vom eigenen Kind getrennt, ohne Halt und ohne Ziel. Und ohne Jemandem mit dem Sie Weihnachten verbringen kann. Allein der Gedanke daran vor einer ähnlichen Situation zu stehen macht mich ganz kalt uns sprachlos. Es hilft nicht, anschießend eine Zeitung aufzuschlagen wo wieder über all die Kinder berichtet wird die kein Weihnachten mehr erleben weil ihre Eltern sie schlechter be- bzw. misshandelten als die Fliegen an der Wand.

Zum Kotzen, das alles. Und man wird klein und dankbar.

Bitte auf die Musik achten, nicht die Bilder! Ich hätte gern das Originalvideo eingestellt, aber SonyBMG stellt sich dümmer an als man meinen könnte und verhindert dies auf dem eigenen tuben-channel. Leute, ihr werdet als zukünftiger Arbeitgeber grade nicht attraktiver

Mehr Kryptik

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Blöd rumstehen, bzw. sinnloses tun statt sich der Herausforderung zu stellen. Typisch.

Ist ja im Grunde nur ein Berg. Ein großer halt. Und ein paar Nebenprojekte. Okay, einige Nebenprojekte. Und während meine Schultern knacksen unter der Last auf ihnen erblicken meine Augen den ersten Spalt des Lebens wie es sein sollte. Und zwar schon eine Weile. Nur ohne die Last die das Genießen schwer macht.

Der Berg ist im Februar entweder bestiegen oder ich liege leblos im Sauerstoffzelt beim Basislager. Schon jetzt ist die Zeit zu wenig, sind die Aufgaben zu viele, bin ich zu hilfsbereit anstatt mich ausgerechnet jetzt abzugrenzen. Dass, was immer meine große Stärke, meine Unabhängigkeit war. Auch sehr typisch.

Kann man “habe anderen geholfen und darüber mich selbst vergessen” positiv in einem Lebenslauf formulieren? Aber wofür überhaupt formulieren, gebraucht wird er nur als Passierschein auf der Bergspitze. Nicht, dass der Marsch danach nicht noch steinig ist, aber so steil kann es nicht mehr werden. Und die Aussicht ist toll, die Getränke spitze und die Begleitung weniger anstrengend.

Ich sollte das mit den Metaphern nochmal üben.

10.000 Promises oder emotioanle Bindung wird überschätzt

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Also vor allem die an Musik. Es verkompliziert die Dinge auf die Dauer nur wenn man Musik mit Menschen oder Erlebnissen verbindet weil vieles irgendwann anders bewertet, anders empfindet. Und dann sitzt man da und skipt. Muse gehen kaum noch, Incubus nur an guten Tagen, von Nirvana will ich gar nicht reden. Das sind nur die Bands die ich mit einem Menschen verbinde, vom Rest ganz zu schweigen!

Soviel neue Musik kann man sich auf Dauer gar nicht zu Gemüte führen, dass es all die verlorenen Lieder wieder ausgleicht. Und das sollte es ja auch nicht. Natürlich, werden jetzt die frisch verliebten argumentieren, es gibt doch nichts besseres als einen gemeinsamen Song! Pah! Ihr werdet euch noch wundern. Für diesen Fall wurde das Wort Bumerang erfunden.

Es soll zwar Menschen geben die Musik auch hören können nachdem sie emotional aufgefüllt wurde ohne wieder in Tränen auszubrechen, aber mit denen will man ja auch nicht befreundet sein, richtig?

Ich versuche mit diesem Eintrag einmal mehr keinen Punkt zu machen,aber wenn die eigene Musiksammlung so mal wieder zwangsverkleinert wird, zumindest solange bis der nächste Tiefpunkt kommt und die oben genannten Bands sowieso gut kommen und durch ihre Geschichte doppelt wirken, fragt man sich wohin das alles noch führen soll. Noch darf ich mich jung schimpfen.

Also für die Zukunft: Vergällt mir ja nicht noch die Oper!